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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

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Keine Evakuierung

Kampfmittelverdacht in Nordhafen hat sich nicht bestätigt

Bei den abschließenden technischen Sondierungsmaßnahmen durch die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) konnte heute Mittag (18. August) an dem Verdachtspunkt ausgeschlossen werden, dass es sich um Bombenblindgänger handelt. Auf der BAB 2 im Hannoverschen Stadtteil Nordhafen war zuvor in Fahrtrichtung Dortmund kurz vor dem Autobahndreieck Hannover West eine technisch anspruchsvolle und mit einem hohen Material- und Zeitaufwand verbundene Freilegung des Verdachtspunktes erforderlich.

Eine Kiste, zwei Eimer und davor Geröll. © LHH

Die Stabbrandbomben werden in der Kiste fachgerecht entsorgt.

Im Zuge der Freilegung des Verdachtspunktes, der sich in zirka fünf  Meter Tiefe befand, mussten Metallringe von Spezialfirmen in die Baugrube eingebracht sowie das eindringende Grundwasser zurückgehalten und abgepumpt werden. Besonders das immer weiter eindringende Grundwasser stellte die Fachleute vor besondere Herausforderungen. Bei der abschließenden Erkundung durch den KBD konnte jetzt ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Verdachtspunkt um einen Bombenblindgänger handelt. Im Erdreich befanden sich in einem verfüllten Bombentrichter Munitionsreste  bestehend aus mehreren Brand- und Stabbrandbomben, die dort vor dem Verfüllen abgelegt wurden. Die Munitionsreste wurden vom KBD fachgerecht entsorgt.

Keine Evakuierung am 19. August erforderlich

Der Leiter der Feuerwehr Claus Lange zeigte sich erleichtert, als ihn um 14:00 Uhr die Nachricht erreichte, dass sich kein Bombenblindgänger im Erdreich befand. "Es ist eine äußerst positive Nachricht, dass die Evakuierung von mehr als 1.700 Einwohnerinnen und Einwohner aus der Stadt Langenhagen sowie der Landeshauptstadt nicht mehr erforderlich ist", sagte Lange.

Alle Betroffenen informieren

Die Feuerwehr Hannover bittet die Einwohnerinnen und Einwohner im zuvor geplanten Sicherheitsbereich darum, auch alle Nachbarinnen und Nachbarn über die Absage der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme zu informieren.