Bevölkerungsinformation

Kampfmittelbeseitigung in Brink Hafen erfolgreich abgeschlossen

Die im Hannoverschen Stadtteil Brink Hafen gefundene Granate aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstagabend erfolgreich gesprengt worden. Mehr als 230 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst waren im Einsatz, um die Maßnahme erfolgreich umzusetzen.

Die Artilleriegranate wurde gesprengt. 

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Für die Entschärfung des Kampfmittels war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 500 m um den Fundort zu evakuieren. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren etwa 410 Bürger*innen, die aufgefordert wurden, ihre Häuser und Wohnungen um 17:30 Uhr zu verlassen. 

Keine Besucher*innen in der Herschelschule

Die für die Zeit der Evakuierung zur Verfügung gestellte Unterbringungsmöglichkeit in der Herschelschule wurde von den Bürgerinnen und Bürgern nicht in Anspruch genommen. Lediglich eine Person musste mit einem Krankentransportwagen aus dem Evakuierungsbereich gefahren werden. In diesem wurde sie von den Einsatzkräften während der Maßnahme betreut und versorgt. Um 19:19 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen und die Artilleriegranate amerikanischer Herkunft nur wenige Minuten später erfolgreich sprengen. Die Granate wurde zuvor mit Sand und einem Wassersack abgedeckt, um Schäden in den umliegenden Bereichen zu verhindern. Dies war erfolgreich.

Maßnahme konnte zügig abgeschlossen werden 

Gegen 19:40 Uhr wurde der Evakuierungsbereich wieder freigegeben. Das im Vorfeld eingerichtete Servicetelefon hat insgesamt 116 Anrufe angenommen. Durch die sehr gute Kooperation der betroffenen Anwohner*innen und Kleingärtner*innen, konnte die gesamte Maßnahme zügig abgearbeitet werden. Die Feuerwehr dankt allen Beteiligten für ihre Unterstützung. Der Einsatz war bereits gegen 20 Uhr beendet.