Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Personenrettung

Verletzte Person in der Leine

03.08.2014 - Die Feuerwehr Hannover wurde am Sonntagmorgen zu einer Person in der Leine am Hohen Ufer alarmiert. Die verletzte Person konnte mittels einer Leiter der Feuerwehr gerettet werden. Zwei weitere Personen mussten ebenfalls in Sicherheit gebracht werden.

Symbolbild Feuerwehr Hannover, Rettungsdienst © Ullrich Reinecke Photography

Symbolbild Feuerwehr Hannover, Rettungsdienst

Um 08:59 Uhr meldete ein Anrufer der Regionsleitstelle Hannover eine Person in der Leine zwischen der Brücke Goethestraße und der Martin-Neuffer-Brücke. Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes konnten nicht mehr verhindern, dass zwei offensichtlich stark alkoholisierte männliche Personen im Alter von 36 und 31 Jahren sich ebenfalls ins Wasser zu der betroffenen ebenfalls männlichen Person im Alter von 40 Jahren begaben. Trotz der vermeintlich guten Absicht ist im Nachhinein aufgrund des Zustands der beiden Männer anzunehmen, dass sie aus Übermut gehandelt haben und weder die Situation des Verunfallten, noch ihre eigene Situation richtig einzuschätzen vermochten.

Die ursprünglich betroffene Person stand an der Ufermauer wadentief im Wasser, hatte offensichtlich eine Kopfplatzwunde und war ansprechbar. Die Feuerwehr schickte eine Einsatzkraft in einem Tauchanzug zur Sicherung der drei Personen in das Wasser. Der Verunfallte und eine weitere Person wurden über eine tragbare Feuerwehrleiter gerettet. Die dritte Person entzog sich den Einsatzkräften, schwamm zum anderen Ufer zurück und wurde dort von den Rettungskräften in Empfang genommen. Die Person mit der Kopfplatzwunde wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Abklärung in das Krankenhaus Friederikenstift gebracht. Den beiden anderen Männern ist glücklicherweise kein Schaden entstanden. Hintergründe zum Unfallhergang sind bislang noch unklar und werden von der Polizei ermittelt.

Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit 10 Fahrzeugen im Einsatz.