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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Wasserrettung

Vermisster Schwimmer konnte nur noch tot geborgen werden

Bei einem Wasserrettungseinsatz in einem Regenwasserrückhaltebecken in Groß-Buchholz konnten Taucher der Feuerwehr und der DLRG einen vermissten Schwimmer rund eineinhalb Stunden nach der Alarmierung nur noch tot aus dem Gewässer bergen.

Symbolfoto Wasserrettungseinatz, Gerätewagen Wasserrettung mit Boostanhänger © Feuerwehr Hannover

Symbolfoto Wasserrettungseinatz, Gerätewagen Wasserrettung mit Boostanhänger

Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte ein Großaufgebot an Einsatzkräften, als die Meldung über einen vermissten Schwimmer gegen 17:20 Uhr dort einging. Neben dem Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 und der Ortsfeuerwehr Buchholz wurden die Fachgruppe Wasserrettung, bestehend aus Einheiten der Feuerwehr und des DLRG, sowie der Rettungsdienst zu einem als Regenwasserrückhaltebecken dienendem Gewässer an der Buchholzer Straße nahe der BAB 37 entsandt. Am Rand des Gewässers wurden Kleidungsstücke gefunden die ebenfalls auf den vermissten Schwimmer hindeuteten.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte erkundeten zunächst den Uferbereich des Sees und bereiteten den umfangreichen Wasserrettungseinsatz vor. Neben zwei Rettungsbooten und zehn Rettungstauchern kam in der Erstphase des Einsatzes auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der die Wasseroberfläche mit einer Wärmebildkamera nach dem vermissten Schwimmer absuchte.

In mehreren  Suchabschnitten gingen die Rettungstaucher von Feuerwehr und DLRG vor und suchten den Grund des bis zu 4 Meter tiefen Gewässers ab. Eine besondere Herausforderung waren dabei die schlechten Sichtbedingungen sowie der schlammige und teilweise bewachsene Grund des Gewässers. Die Taucher konnten hier nur tastend Meter für Meter vorgehen.

In einer Entfernung von rund 15 Meter vom Ufer und zweieinhalb Metern Wassertiefe entdeckte ein Taucher nach rund eineinhalb Stunden den vermissten Schwimmer auf dem Gewässergrund. Er wurde umgehend an den am Ufer bereitgestellten Rettungsdienst übergeben. Ein Notarzt konnte zu diesem Zeitpunkt nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren bei diesem Wasserrettungseinsatz mit insgesamt 65 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen im Einsatz.