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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Brandeinsatz

Brand im Schweißwerk eines Baumaschinenherstellers

27.06.2014 - Heute Nachmittag kam es zu einem Feuer im Schweißwerk eines Baumaschinenherstellers in Linden Süd. Mit Feuerlöschern hatten Mitarbeiter der Firma versucht, den Brand an einem Elektroschweißgerät zu löschen. Dabei atmeten zwei Mitarbeiter Brandgase ein und mussten zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Rauchentwicklung war für die anfahrenden Einsatzkräfte weithin sichtbar.

Gegen 15:20 Uhr  ging in der Regionsleitstelle Hannover der Notruf zu einer starken Rauchentwicklung auf dem Werkgelände des Baumaschinenherstellers in der Hanomagstraße ein. Aufgrund der eingehenden Meldung alarmierte die Regionsleitstelle 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie den Rettungsdienst.

Vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten zwei Mitarbeiter versucht, das Feuer an einem Elektroschweißgerät für Baumaschinenteile mit Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung mussten sie ihre Löschversuche jedoch abbrechen. Da sie Rauchgase eingeatmet hatten, wurden die beiden Mitarbeiter der Firma (39 und 65 Jahre)  vom Rettungsassistenten und einem Notarzt vor Ort betreut und zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Halle des Schweißwerks war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits geräumt, so dass die Brandschützer sofort die Bekämpfung des Feuers einleiten konnten. Bereits 13 Minuten nach der Alarmierung konnte von dem vorgehenden Atemschutztrupp „Feuer aus“ gemeldet werden. Da die rund 3000 qm große Halle des Schweißwerkes noch stark verraucht war, kam ein kettenangetriebenes Löschunterstützungsfahrzeug der Feuerwehr zum Einsatz. Dieses Spezialeinsatzfahrzeug wird zur Brandbekämpfung sowie Rauch- und Wärmeabführung in großen Industriehallen eingesetzt.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr Hannover beendet und die Einsatzstelle konnte an den Betreiber übergeben werden. Zur Feststellung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 10 Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften im Einsatz.