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Symbolbild Feuerwehr Hannover © Ulrich Reinecke Photography

Rettungseinsatz

Person droht im Moor zu versinken

17.06.2014 -Bei Grasmäharbeiten in einem Entwässerungsgraben auf dem Betriebsgelände der Mülldeponie Lahe, im Moorwaldweg, Stadtteil Hannover Lahe, war ein Arbeiter plötzlich bis zur Brust im Moor versunken und drohte noch weiter einzusinken.  Nur durch die schnelle Reaktion seiner beiden Kollegen konnte er vorm Ertrinken gerettet werden. Die Feuerwehr befreite den 27-jährigen Mann schließlich mit Seilen aus seiner Zwangslage. Er erlitt augenscheinlich keine Verletzungen.

Um 09:34 Uhr meldete ein Mitarbeiter einer Gartenbaufirma, die mit Grasmäharbeiten beauftragt war, dass sein Kollege in einem Moorgebiet versunken sei. Das Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr alarmierte daraufhin ein Löschzug sowie einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Mann in einem Entwässerungsgraben und war bis zur Brust im Moor versunken. Seine beiden Kollegen hatten ihn bereits reaktionsschnell und folgerichtig mit einem Gurt vor weiterem Einsinken gesichert.  Den Einsatzkräften der Feuerwehr Hannover gelang es dann schnell, den Betroffenen mit Muskelkraft und Seilen aus dem Sumpf zu ziehen. Ein Notarzt untersuchte und versorgte den Arbeiter noch an der Unfallstelle, konnte äußerlich aber keine Verletzungen feststellen. Vorsorglich transportierte ihn ein Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in eine Klinik.

Nach Aussage eines Mitarbeiters des aha Zweckverband Abfallwirtschaft Hannover, gäbe es auf dem gesamten Gelände der Mülldeponie mehrere solcher natürlichen Moorflächen.

Die Feuerwehr- und der Rettungsdienst Hannover waren mit 6 Fahrzeugen und 16 Personen an der Einsatzstelle. Die vorsorglich alarmierten Kräfte der Ortsfeuerwehr Misburg, sowie die Sondereinheiten der Wasserrettung wurden nicht benötigt und konnten noch auf der Anfahrt aus dem Einsatz entlassen werden.