Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

April 2018
4.2018
M D M D F S S
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 1 2 3 4 5 6
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Auf Jobsuche?

Qualitätsentwicklung

Die Angebote der Frühen Hilfen sollen genau an die Bedarfe der Eltern und Kinder abgestimmt werden.

Ein kommunal übergreifender Arbeitsschwerpunkt in den Netzwerken der 13 beteiligten Kommunen liegt daher darin, die lokalen Bestände an Angeboten und Institutionen Früher Hilfen zu erheben und in einem nächsten Schritt, zu identifizieren, welches die Bedarfe der Familien sind. Um diese Bestands- und Bedarfsermittlung zu vervollständigen, werden die Ergebnisse mit Sozialstrukturdaten und den Daten der Schuleingangsuntersuchungen ergänzt. Diese Zusammenführung soll zu konkreten Handlungsempfehlungen führen, die darauf hinweisen sollen, wie die Angebotsstruktur in der Kommune verbessert werden kann um die Bestände und Bedarfe passgenau zusammenzuführen. Erste Ergebnisse der Bestands- und Bedarfsermittlung liegen bereits vor und werden aktuell in den Jugendhilfeausschüssen der Region vorgestellt und diskutiert.

Bestandserhebungen

Die Bestandserhebungen sind vielerorts mittlerweile abgeschlossen. Die erhobenen Angebote und Leistungen Früher Hilfen werden in einer sogenannten "Netzwerkkarte" über das Online-Portal Google Maps eingespeist. Dadurch werden alle Anbieterinnen und Anbieter Früher Hilfen in einer Kommune auf einen Blick sichtbar gemacht. Dabei besteht die Möglichkeit in einer Übersicht nach einzelnen Kategorien zu sortieren und seine Suche zu verfeinern. Zudem soll es ermöglichen die Anbieterinnen und Anbietern im eigenen Umfeld auszumachen und auf einen Blick über die Ansprechpersonen, Website, Telefonnummer oder gegebenenfalls die Öffnungszeiten informiert zu sein. Neben dem Nutzen für die Zielgruppe, werden die Daten weiterhin mit den Bedarfen abgeglichen und ermöglichen mit der Zusammenführung eine bedarfsgerechte Angebots- und Sozialraumplanung.

Bedarfsermittlungen

Die Bedarfsermittlungen erfolgen insbesondere über Eltern- und Fachkräftebefragungen. Dabei gibt es einen quantitativen und einen qualitativen Forschungsteil. Mithilfe von Fragebögen, die in den Kommunen verteilt wurden, konnten die Eltern zu ihren Bedarfen für Angbeote in den Frühen Hilfen befragt werden. Zudem wurden die Fachkräfte befragt, welche Bedarfe sie bei ihrer Zielgruppe sehen. Diese Befragung hat bereits in allen teilnehmenden Kommunen stattgefunden. Um diese Daten zu ergänzen werden zudem qualitative Interviews mit Eltern geführt und ausgewertet, um sich die individuellen Bedürfnisse anzuschauen. Diese wurden bereits in 9 der 13 beteiligten Kommunen durchgeführt, wobei zumeist 6-8 Eltern in jeder Kommune befragt wurden. Ergänzend dazu werden Fokusgruppendiskussionen mit den Fachkräften geführt, die anschließend ausgewertet werden und in die Bedarfsermittlung miteinfließen werden.

Evaluation der Lenkungsgruppen und Netzwerke

Die Netzwerkarbeit ist wichtig, um Doppelstrukturen in der Angebotslandschaft zu vermeiden, Kooperationen einzugehen und Familien besser erreichen zu können. Mithilfe einer quantitativen Befragung der Akteurinnen und Akteure im Netzwerk, als auch einem Interview der Netzwerkkoordination, sollen die einzelnen Netzwerke der Frühen Hilfen in den Kommunen evaluiert werden. Es soll erfasst werden, an welchen Stellen Kooperationen gelingen und an welchen Stellen die Zusammenarbeit ausgebaut werden sollte. Ziel ist es die Netzwerkarbeit zu optimieren. Ergänzend dazu werden auch die Lenkungsgruppen in den Kommunen evaluiert. Dieser Schritt ist wichtig um ein stetiges Monitoring aufzubauen, die Produktivität als auch den Nutzen der Lenkungsgruppenarbeit zu messen und die Arbeitsatmosphäre zu erfassen. Denn eine gute Zusammenarbeit auf Organisationsebene ist für eine gute Zusammenarbeit im Netzwerk unerlässlich. Zusätzlich kann mit der Evaluation herausgefunden werden, welche Akteure und Akteurinnen in der Netzwerkarbeit oder der Lenkungsgruppenarbeit fehlen und in der Zukunft mit einbezogen werden sollen.