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4.1 Wohnen und Stadtentwicklung: Umsetzung und Zuständigkeit

Ergebnisse des 1. Controllingsberichts
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Umsetzungsstand der einzelnen Handlungsansätze im LIP-Bereich 4.1 sowie die Kontaktdetails der jeweils zuständigen Ansprechpersonen.

Handlungsansatz 4-1-1
Kurzfassung Ausbalancierung der Wohnungsbelegung im Einzelfall bezogenen Dialog mit allen Akteuren sowie Monitoring des Wohnungsmarktes und der Bewohnerstruktur
Stand der Umsetzung 1. ist Bestandteil und Leitziel der täglichen Arbeit
2. Die Anteile von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sind jährlich und in der Entwicklung Bestandteil der Wohnungsmarktbeobachtung
Geplante Schritte Fortführung der Praxis
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde – welche Gründe? – – –
Ansprechpartner(in) 1. Herr Schalow || Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, OE 61.4 || Tel. 168-42802
2. Frau Kaiser || Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, OE 61.5 || Tel. 168-46249
Handlungsansatz 4-1-2
Kurzfassung Wechselseitige Abstimmung aller Akteure in der Stadterneuerungsplanung zur Hebung von Qualität und Image der Quartiere, um aufkommender Polarisierung entgegenzuwirken
Stand der Umsetzung Auf- und Ausbau von Kooperationen mit den Integrationsbeiräten in den Gebieten der Stadterneuerung bzw. gezielte Einbeziehung von Migrantinnen und Migranten in Beteiligungsprozesse bei Durchführung von Maßnahmen und Projekten der Stadterneuerung
Geplante Schritte Fortführung der Maßnahme
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde – welche Gründe? – – –
Ansprechpartner Herr Cronau || Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, OE 61.41 || Tel. 168-42796
Handlungsansatz 4-1-3
Kurzfassung Mehr Beteiligung von Migrant/innen an der Gestaltung des öffentlichen Raumes mit dem Ziel einer Qualitätssteigerung der Stadtquartiere
Stand der Umsetzung Die gezielte Ansprache von Migranten erfolgt über die stadtteilspezifischen Beteiligungsstrukturen jeweils im Umfeld der Projekte
Geplante Schritte Fortführung der Praxis, eine künftige Einbeziehung der neu gebildeten Integrationsbeiräte auf Stadtbezirksebene ist angedacht
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde – welche Gründe? – – –
Ansprechpartner Herr Göbel-Groß || Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, OE 61.17 STG || Tel. 168-44723
Handlungsansatz 4-1-4
Kurzfassung Berücksichtigung der Spezifika von Eingewanderten und ihren Kinder bei Modernisierungen und Neubau durch Dialog mit der Wohnungswirtschaft, bei Nutzung von „Sozialer Stadt“ und Quartiersmangement
Stand der Umsetzung Integration als Querschnittsaufgabe ist Bestandteil der Umsetzung des Programms „Soziale Stadt“. Gerade die Maßnahme „familiengerechtes Wohnen“ kommt wesentlich Haushalten von Menschen mit Migrationshintergrund zugute.
Geplante Schritte Fortführung der Praxis
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde - welche Gründe? – – –
Ansprechpartner Herr Schalow || Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, OE 61.4 || Tel. 168- 42802
Handlungsansatz 4-1-5
Kurzfassung Angebot mehrsprachiger/n Beratungen und Informationsmaterials im Ein-Familien-Haus-Büro zur Erhöhung der Nutzung des Hannover-Kinder-Bauland-Bonus durch Menschen mit Migrationshintergrund
Stand der Umsetzung Mehrsprachige Informationsmaterialien liegen in Print und online vor. Mehrsprachige Beratungen können von den Mitarbeiter/innen des EFH-Büros nicht geleistet werden, sind bislang aber auch nicht nachgefragt worden. Die Kund/innen mit Migrationshintergrund zeigten sich schon im Vorfeld umfassend informiert und griffen bei Bedarf auf Unterstützung im Bekanntenkreis zurück. Erforderlichenfalls könnte eine türkischsprachige Mitarbeiterin des FB 23 herangezogen werden.
Geplante Schritte Fortführung der Maßnahme
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde - welche Gründe? – – –
Ansprechpartner Herr Deiterding || Fachbereich Wirtschaft, OE 23.13 || Tel. 168-42587
Handlungsansatz 4-1-6
Kurzfassung Verstärkte Berücksichtigung von Menschen mit Migrationshintergrund sowohl bei Qualifizierungsmaßnahmen als auch Einstellungen zur Förderung der Kultursensibilität in öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen
Stand der Umsetzung – – –
Geplante Schritte Erfassung der Einrichtungen und Vorbereiten der Kontaktaufnahme mit dem Ziel das Qualifizierungskonzept bekannt zu machen
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde - welche Gründe? – – –
Ansprechpartnerin Frau Çelik || Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste, OE 18.10.32 || Tel. 168-42720
Handlungsansatz 4-1-7
Kurzfassung Förderung von Aktivitäten für eine zielgruppengerechte Information zu wohnnahen Umweltthemen
Stand der Umsetzung 1. Haus-zu-Haus Energiesparberatungen für Mieterhaushalte im Stadtteil Hainholz (Sep. 2008 - Juni 2009) in Zusammenarbeit mit dem Verein Migranten für Agenda 21. Zur Ansprache von Bewohnern mit Migrationshintergrund wurden Handzettel auch in türkischer, russischer und englischer Sprache verfasst. Beratungen auch in russisch; in türkischsprachigen Haushalten waren auf Wunsch zwei Dolmetscher tätig. Von den Beratenen waren 42 % deutsch, 32 % russisch, 12 % türkisch, 14 % Sonstige. Mehr als die Hälfte der beratenden Haushalte hatte einen Migrationshintergrund.
2. Vorträge und Informationsveranstaltungen zum Thema „nachhaltigen Konsum“ und „Umwelt und Gesundheit“ in den Stadtteilen. Im Rahmen der Wasserwochen 2010 viele Angebote rund ums Wasser. Eine bundesweite Tagung zum Thema Beteiligung und Partizipation für Umweltthemen wurde in Kooperation mit den Verein Migranten und Agenda21 durchgeführt. Darüber hinaus wurden Einsätze von Integrationslotsen in Kooperation mit dem Agenda21-Büro angeboten.
3. Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Verbänden in einer vernetzten Abfallberatung, die besonders auf die Beratung von MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund ausgerichtet ist. Auf Anfragen von Wohnungsbaugesellschaften, Hausmeistern u.ä. erfolgt durch den Wissenschaftsladen e.V. im Auftrag von aha eine muttersprachliche Beratung zum Thema Abfalltrennung. Es stehen Infoflyer in den Sprachen engl., span., türk., griech., und russ. zur Verfügung.
Geplante Schritte 1. seit Juni 2009 findet die Energiesparberatung im Stadtteil Stöcken statt
2. Fortführung der Maßnahme
3. Fortführung der Maßnahme
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde - welche Gründe? – – –
Ansprechpartnerin 1. Frau Czorny || Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, OE 67.1 || Tel. 168-45028
2. Frau Hesse || Dezernat V LA21, OE ??? || Tel. 168-45078
3. Frau Saniter || aha Region Hannover || Tel. 9911-47991
Handlungsansatz 4-1-8
Kurzfassung Initiierung von Gemeinschafts- und Nachbarschaftsprojekten zur Nutzung von Freiflächen (Internationale Gärten) sowie Förderung der Nutzung von Kleingärten durch Menschen mit Migrationshintergrund
Stand der Umsetzung Umsetzung des Projekts „Internationale StadtteilGärten“ läuft in 4 Gartenanlagen im Sahlkamp und Hainholz
Geplante Schritte weitere Flächen werden gesucht in Stadtteilen mit hohem Migrationsanteil, Verein benötigt qualifiziertes Personal
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde - welche Gründe? – – –
Ansprechpartner Herr Arnds || Fachbereich Bildung und Qualifikation, OE 43.23.4 || Tel. 168-48051
Handlungsansatz 4-1-9
Kurzfassung Gezielte Ansprache und weitere Bemühungen um Menschen mit Migrationshintergrund für ein Engagement für den Stadtteil z.B. im Rahmen von Integrativer Stadtteilarbeit und Quartiersimagekampagnen
Stand der Umsetzung 2009/2010 Fortsetzung der moderierten Stadtteilkonferenzen in Kirchrode und Kleefeld. 2009 Abschlluss des extern begleiteten Prozesses in Davenstedt und Oberricklingen.
Geplante Schritte Weiterführung der Arbeit in den neu beauftragten Bereichen Wülfel und Goethestraße. In der Goethestraße mit ihrem internationalen Einzelhandelsbestand werden erstmals zwei Büros eingesetzt, die ausgewiesene interkulturelle Kompetenzen aufweisen. Der Prozess soll auch Erkenntnisse für weitere interkulturelle Beteiligungsverfahren in der Stadtplanung (HA 4-1-2 bis 4-1-4) erbringen.
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde - welche Gründe? – – –
Ansprechpartnerin Frau Kaiser || Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, OE 61.5 || Tel. 168-46249
Handlungsansatz 4-1-10
Kurzfassung Förderung der Mitarbeit von Menschen mit Migrationshintergrund in formellen Stadtteilgremien, Vorständen und informellen Netzwerken / Mitwirkung an interkultureller Öffnung der etablierten Institutionen und Netzwerke
Stand der Umsetzung Unterstützung bei der Suche nach Mitgliedern mit Migrationshintergrund für die Einrichtung der Integrationsbeiräte
Geplante Schritte Unterstützung bei der Vernetzung des Integrationsbeirates bzw. dessen Mitglieder mit anderen Gremien und Institutionen im Stadtbezirk.
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde - welche Gründe? – – –
Ansprechpartner(in) Frau Raab || Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste, OE 18.63.03 || Tel. 168-42614
Herr Wescher || Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste, OE 18.63.10 || Tel. 168-45155
Handlungsansatz 4-1-11
Kurzfassung Berücksichtigung der Vielsprachigkeit durch mehrsprachige Mietverträge, Anliegerbeteiligungen, Repräsentativerhebungen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Ankündigungen in fremdsprachigen Zeitungen
Stand der Umsetzung 1. In den Sanierungszeitungen werden die wesentlichen Artikel mehrsprachig abgedruckt. Informationen zur Modernisierung oder Projekten werden mehrsprachig veröffentlicht.
2. Im Vorfeld von Repräsentativerhebung werden Migrantenvereine eingebunden, um Akzeptanz/Rückläufe bei Migranten zu erhöhen. Dem Fragebogen wurde ein in zehn Sprachen übersetzter Infoflyer beigelegt. Es wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet mit dem Angebot, Übersetzungshilfen durch Mitarbeiter/innen der Verwaltung zur Verfügung zu stellen.
Geplante Schritte 1. mehrsprachige Sanierungszeitungen werden auch für Stöcken und Sahlkamp herausgegeben
2. Fortführung der Praxis / Die Übersetzung des kompletten Fragebogens in die beiden meistgesprochenen nichtdeutschen Sprachen wurde 2008 in einem Pilotprojekt getestet, jedoch wegen mangelnden Erfolgs als Dauerinstrument verworfen.
Falls noch nichts (weiter) unternommen wurde - welche Gründe? – – –
Ansprechpartner(in) 1. Herr Schalow || Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, OE 61.4 || Tel. 168-42802
2. Frau Kaiser || Fachbereich Planen und Stadtentwicklung, OE 61.5 || Tel. 168-46249

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