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6.3 Personalwirtschaft

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Ausgangslage

Die Landeshauptstadt Hannover sieht sich als Arbeitgeberin an die Grundsätze der Gleichbehandlung und der Chancengleichheit gebunden. Langfristig muss sich dies in einer Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft ausdrücken, die die entsprechende Zusammensetzung der Einwohnerschaft Hannovers spiegelt, auch wenn unter den Bedingungen von Personalabbau und der für die Tätigkeit erforderlichen Qualifikationsmerkmale keine schnellen Veränderungen zu erwarten sind. Zurzeit sind bei der Landeshauptstadt Hannover 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen beschäftigt. Dies entspricht einem Anteil von fünf Prozent an der Gesamtbeschäftigtenzahl.

Ziele

  • Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich grundsätzlich das Ziel, den Anteil von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Migrationshintergrund – auch in höher qualifizierten Positionen und in allen Fachfunktionen – zu erhöhen. Bis 2015 sollte auf Grundlage einer noch vorzunehmenden Erfassung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund ein Anteil von zehn Prozent erreicht werden.
  • Die Zusammensetzung der Beschäftigten der Landeshauptstadt Hannover mit unterschiedlichen Migrationserfahrungen wird in Zukunft bewusst als positives Element in die Außendarstellung einbezogen.

Handlungsansätze

Bei der Personalauswahl ist interkulturelle Kompetenz als eine Schlüsselqualifikation zu verankern, die Anforderungsprofile sind entsprechend zu erweitern und die Instrumente der Personalauswahl anzupassen.
Neben einer allgemeinen Erhöhung des Beschäftigtenanteils mit Migrationshintergrund, sollen auch gezielt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund für solche Einsatzgebiete gewonnen werden, in denen dieser Hintergrund eine Ressource für die Aufgabenerfüllung der Verwaltung darstellt. Ein besonderer Bedarf in dieser Hinsicht wird beispielsweise im Fachbereich Jugend und Familie schon lange gesehen und berücksichtigt. Diesen Bedarf in allen Fachbereichen der Verwaltung zu identifizieren und angemessen zu berücksichtigen wird eine wichtige Aufgabe der Personalwirtschaft im Rahmen der interkulturellen Öffnung darstellen.
Die Zahl der SachbearbeiterInnen mit Migrationshintergrund ist allgemein zu erhöhen, insbesondere in der Ausländerbehörde. Darüber hinaus ist zu prüfen, wie das bereits eingeleitete Verfahren zur Verkürzung der Antragstellung weiter optimiert werden kann.

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