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GFZ

Die Projekte der achten GFZ-Förderrunde

Zwölf Projekte werden gefördert zum Thema „Die Vielfalt ist der Weg! 70 Jahre Zuwanderung nach Hannover“

Eine Person sitzt hinter einem Tisch im Gobelinsaal, eine weitere person steht rechts daneben und spricht. © LHH

(V.l.n.r.) Almut Wille (Sachgebiet Integration) und GFZ-Kuratorin Dr. Koralia Sekler.

Auch im Jahre 2015 fördert der Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ) der Landeshauptstadt Hannover Projekte, die die vierköpfige Jury überzeugt haben. Diese schlug dem Internationalen Ausschuss auf seiner 35. Sitzung am 24. September 2015 die folgenden zwölf Projekte zur Förderung aus dem GFZ-Fonds vor. Das Gremium bewilligte deren Finanzierung.

1.

„Partizipation 55 +“

Bildung und Beruf e.V. 18.500 €
Das Projekt „Partizipation 55 +“ richtet sich an die selten in Projektanträgen angesprochene Zielgruppe männlicher Personen mit Migrationshintergrund über 55 Jahre, die in den Stadtteilen Stöcken und Ledeburg wohnen. Dreh- und Angelpunkt des Projektes sind die Metall und Holzwerkstatt, wo in Gruppen von 10-20 Personen Reparaturen durchgeführt und Kleinmöbel hergestellt werden können. Eine Hauswirtschaftswerkstatt für das gemeinsame Handarbeiten und Kochen steht ebenfalls bei Bedarf zur Verfügung. Zudem sollen gemeinsame Feste und Basare organisiert werden, beispielsweise in Kooperation mit Kirchen und Moscheen. Bei allen Aktivitäten sind generationsübergreifende Angebote für Großeltern/Enkel oder auch Eltern/Kinder möglich. Je nach Interessen können die Projektteilnehmer alle angebotenen Bereiche erproben und nutzen. Neben der Arbeit in den Werkstätten können auch gemeinsam Mahlzeiten eingenommen werden (Mittagstisch), Feste gefeiert und andere eigene Ideen entwickelt und umgesetzt werden. Projektdauer: 20 Monate.

2.

„Flüchtlingsgeschichten in Schulen - Jugendliche fördern die Sensibilisierung für die Situation von Flüchtlingen“

Can Arkadas e.V. 3.900 €
Bei diesem Projekt handelt es sich um ein interdisziplinäres, kulturpädagogisches Beteiligungsprojekt, welches die kulturelle und integrative Teilhabe von Jugendlichen ab zwölf Jahren, insbesondere der Haupt- und Förderschulen Hannovers, fördert. In den Schulen werden Workshops zu Themen wie Abfallvermeidung, Klimaschutz, gesunde Ernährung, fairer Handel und weitere angeboten, für die sich die Schüler und Schülerinnen nach Interessenlage selbst entscheiden können. Das Projekt wird von den Initiatoren sowie Initiatorinnen begleitet und von den Jugendlichen, angefangen bei der Entwicklung bis zur Durchführung sowie Auswertung, gestaltet. Die Projektdauer beträgt drei Jahre.

3.

„Und dann blieb ich – mit älteren Eziden im Gespräch“

Ezidische Akademie e.V. 6.000 €
Die ezidische Akademie beschäftigt sich mit der Situation der über die ganze Welt verstreuten ezidischen Glaubensgemeinschaft. Das vorliegende Projekt richtet sich in erster Linie an Eziden, die das Seniorenalter erreicht haben. In der ersten Arbeitsphase des Projektes geht es um Biographiearbeit mit nachfolgender Bedarfsanalyse. Die Veranstaltungen finden in deutscher Sprache, bei Bedarf mit Dolmetscher statt. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, den spezifischen Traditionen, den Fluchtgründen und Fluchtgeschichten ist für die Betroffenen ebenso wie für die junge Generation selbst ein wichtiger Baustein der eigenen Identität. Die hannoversche Stadtgesellschaft erhält Einblick in Tradition, Herkunft, Geschichte und Hintergrund der ezidischen Hannoveraner/innen. Im zweiten Teil des Projektes sollen die gewonnenen Erkenntnisse zum Nutzen der älteren ezidischen Generation ausgewertet werden. In einer Informationskampagne soll der Zielgruppe der Zugang zum deutschen Altenhilfesystem erleichtert werden und über die Möglichkeiten von häuslicher Versorgung, stationärer Pflege, Patientenverfügung, Hilfsmittel und Wohnungsanpassung etc. informiert werden. Die Informationskampagne ist in beide Richtungen gedacht, was bedeutet, dass sie sich ebenfalls an deutsche Altenhilfeeinrichtungen richtet, um zum Verständnis für das spezifische Klientel beizutragen. Projektlaufzeit: 12 Monate.

4.

„Flucht und Vertreibung gestern und heute“

Verein zur Förderung von Bildung und Erziehung benachteiligter Jugendlicher e.V. 4.690 €
Schüler/innen sollen Interviews mit jugendlichen Kriegsflüchtlingen führen, sowie mit Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten z.B. Ostpreußen, Schlesien dem Sudetenland etc., die ihre neue Heimat nach dem Ende des 2. Weltkriegs in Hannover gefunden haben. Dadurch soll den Schüler/innen ein besseres Verständnis des Themas Zuwanderung vermittelt werden. Die Interviews werden auf Video aufgenommen und in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Die Ausstellung findet in der BBS 6 in Hannover statt. Es werden Menschen mit Migrationshintergrund in den bewussten Umgang mit der Migrationsgeschichte aktiv eingebunden. Durch dieses Projekt wird die Erinnerungskultur mit der Gegenwarts-kultur verknüpft, was für die Projektteilnehmer/innen zu einer Aufarbeitung des Erlebten und gleichzeitig zu einem besseren Verständnis füreinander führt. Es handelt sich um ein generationsübergreifendes Projekt, durch das der Prozess der Integration verbessert werden kann. Verschiedene Einwanderungsphasen werden miteinander verglichen, Parallelen und Unterschiede herausgearbeitet. Projektlaufzeit: 7 Monate.

5.

„Gemeinsam Welten entdecken“

Lisa Kostyrko, Dorothee Hermanni 6.938 €
Das Projekt möchte beiderseitiges Lernen und eine gegenseitige Wertschätzung zwischen Migrant/innen und Deutschen auf den Weg bringen. Dies soll erfahrbar sein, indem jede/r „Experte/Expertin für ein Thema ist und anderen etwas beibringen kann. Migrant/-innen und Deutsche können jeweils in einem individuell gewählten Wissensgebiet auf einfache Art Wissen und Erfahrungen vermitteln. Dies kann eine Vorstellung des Herkunftslandes oder eines Hobbys etc. sein. Kulturveranstaltungen und ein Sprachcafé, in dem Migrant/innen als „Fachleute“ ihre Muttersprache auf Deutsch vorstellen, gehören ebenfalls zum Projekt. Ziel ist es, dass Migrant/innen sich als ebenbürtige „Expert/innen“ erleben können. Der Mehrwert für teilnehmende Hannoveraner/innen kann darin liegen, auf Augenhöhe in Kontakt mit Migrant/innen zu treten. Beiderseits soll echtes Interesse am „ anderen“ und seinen mitgebrachten Kompetenzen, gleich welcher Art, gefördert werden. Viermal im Monat finden über den Zeitraum von einem Jahr Veranstaltungen statt. (1. Woche „Sprachcafé“, 2. Woche „Weltencafé“, 3. Woche „Sprachcafé“, 4. Woche „Kulturveranstaltung“) Die Teilnehmenden sollen rasch Eigenverantwortung übernehmen und zunehmend sowohl die Treffen, als auch die Inhalte selbstverwaltet festlegen. Die Antragsteller sehen sich vor allem in einer koordinierenden Rolle und möchten den Teamgeist fördern. Projektlaufzeit: 12 Monate.

6.

„Willkommen im Sahlkamp! Miteinander das Leben im Sahlkamp entdecken- eine offene Gruppe für neue Nachbarinnen und ihre Kinder“

Hannan Fakih und Darin Fakih in Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit Sahlkamp 10.572 €
Ein wesentliches Handlungsfeld der Gemeinwesenarbeit ist die Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation der Bewohner/Innen eines Stadtteils. Im Rahmen der Kooperation übernimmt die Gemeinwesenarbeit Sahlkamp die administrative Unterstützung (Verwaltung und Abrechnung der Projektgelder) sowie beratende und begleitende Funktion für das Projekt. Die Leitung der offenen Nachbarschaftsgruppe übernehmen Hannan und Darih Fakih, die vor 15 Jahren aus dem Libanon geflohen sind und sich seit langem ehrenamtlich im Sahlkamp engagieren. Die Flüchtlingsunterbringung im Sahlkamp ist dezentral, was bedeutet, dass die zahlreichen betroffenen Familien nicht auf die vielfältigen Hilfsangebote, die in den Flüchtlingsunterkünften direkt angeboten werden, zurückgreifen können (z.B. Angebote der SozialarbeiterInnen vor Ort und der Nachbarschaftskreise). Auch auf diese besondere Situation nimmt der Projektantrag Bezug. Die Geschwister Fakih möchten neu zugezogene Familien (Schwerpunkt Frauen und Kinder) in nachbarschaftliche Strukturen aufnehmen und Kontakt zu anderen Familien im Stadtteil vermitteln. Gemeinsam sollen Entdeckungstouren im Stadtteil und der gesamten Stadt unternommen werden, Einrichtungen erkundet und Spiel-und Sportangebote angeboten werden. Gemeinsame Gartenaktivitäten, (internationale StadtteilGärten e.V. bieten als Kooperationspartner eine Gartenparzelle für Kinder an.), sowie praktische Hilfen im Alltag, (Stichwort Einkaufen, Mülltrennung) sind ebenfalls Teil des Angebotes. Projektlaufzeit: 18 Monate, 2 Stunden wöchentlich.

7.

„Get2gether- Jugendtheater - Ein ganzheitliches künstlerisches Integrationsprojekt mit neuzugewanderten und einheimischen Jugendlichen“

IKjA e.V., Parisa Hussein-Nejad 15.000, €
Mit einem Jugendtheater möchte der Verein IKjA e.V. Jugendliche auf der Bühne zusammenbringen und eine Begegnungsstätte für Neuankömmlinge und Einheimische mit und ohne Migrationshintergrund schaffen. In der Theaterpädagogik stehen den Teilnehmenden viele Ausdrucksebenen und Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, die über die Sprache hinaus sehr verbindend wirken können. Mit Themen, welche den Jugendlichen „unter den Nägeln brennen“, will IKJA e.V. gemeinsam Szenen, Revuen und Stücke inszenieren. Diese Stücke sollen die Zivilgesellschaft zum Weiterdiskutieren anregen und mehr konstruktive öffentliche Debatten in Hannover hervorbringen. Get2Gether-Jugendtheater ist ein Integrations-projekt, mit dem auf kultureller, individueller, zivilgesellschaftlicher und politischer Ebene etwas in Bewegung gebracht werden soll. Das Ensemble besteht aus mindestens 40- 50 Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, mindestens jedoch 50 % Neuzugewanderten aus ganz Hannover, darunter zahlreiche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Weiterhin gibt es 25 Pat/innen und Integrations-lots/innen und ca. 2000-3000 Schülerinnen und Schüler, Menschen aus der Stadtgesellschaft von Hannover und den Regionskommunen, die aktiv in die Aufführungen und anschließende Diskussionen eingebunden sind. Projektlaufzeit: 24 Monate, 4 Stunden wöchentliche Theaterproben, 10 Auftritte in der Region Hannover.

8.

„Interkulturelles Tanztheater zwischen Vision und Wirklichkeit-die Gemeinsamkeit in der Vielfalt entdecken“

Annette Böhm 9.000 €
Ein interreligiöses Tanztheaterprojekt, in dem sich aktive Mitglieder der 5 Weltreligionen Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus künstlerisch mit Fragen zum eigenen Glauben und Weltbild auseinandersetzen und austauschen. Die Gruppe wird sich sowohl aus alteingesessenen Hannoveraner/innen zusammensetzen, und wird ebenfalls neu nach Hannover eingewanderte Personen integrieren. Zunächst werden mithilfe von Schnupperkursen in verschiedenen Gemeinden Teilnehmer/innen gewonnen. In der zweiten Projektphase mit theaterpädagogischer Begleitung beginnt der Dialog zu universalen Themen, die in allen Religionen ihren Platz haben. Themen wie Flucht, Nächstenliebe, Gerechtigkeit, das Verhalten Fremden gegenüber, die Bedeutung der Elemente in den einzelnen Religionen, aber auch die individuellen Biografien der Darsteller/innen oder Rituale in der religiösen Praxis werden behandelt. Kooperationspartner des Projektes ist das Haus der Religionen. Projektlaufzeit: 13 Monate, 6 Aufführungen mit Publikumsgespräch in Gemeinden und Kulturzentren.

9.

„Linden spielt auf“ zur Spurensuch Linden; 70 Jahre Zuwanderung“

Kulturpalast Linden e.V. 3.000 €
Der Verein Kulturpalast e.V. setzt seinen Schwerpunkt auf den Stadtteil Linden, in diesem Fall auf die dortige Einwanderungsgeschichte. In einer Fotoausstellung „Spurensuche Linden, 70 Jahre Zuwanderung“ soll der Weg zugewanderter Familien erlebbar gemacht werden. Erste Eindrücke in der Heimat bis in die Gegenwart hinein sollen in Form von Bildern, Geschichte und Erzählungen dargestellt und dokumentiert werden. Die Ausstellung soll im Rahmen der Veranstaltung „Linden spielt auf“ eröffnet werden. Sie soll darüber hinaus in einer öffentlichen Sitzung des Integrationsbeirates des Stadtbezirks Linden sowie im Wirtschaftsforum des Vereins Lebendiges Linden e.V. gezeigt werden. Projektlaufzeit: 2 Monate (plus evtl. weitere geplante Ausstellungen).

10.

„Ankommen im Niemandsland“

Nkento AMACO e.V. Veronique A´Walelu und Abayomi Bankole 10.000 €
Die 8 Mitgleidsvereine des ADV Nord konzipieren jeweils eine Veranstaltung und eine gemeinsame Abschlussveranstaltung. Die unterschiedlichen Lebensgeschichten von Migrant/innen, die bereits vor längerer Zeit aus verschiedenen afrikanischen Ländern in Hannover “angekommen“ sind und für die Hannover heute eine Heimat geworden ist, werden auf vielfältige Weise dargestellt. Zum einen sollen Migrant/innen in Form einer Ausstellung in künstlerischer und frei gestalteter Form ihre Lebensgeschichte und damit auch ihre Integrationsgeschichte erzählen. Weiterhin soll ein Raum geschaffen werden, in dem sich Migrant/innen in Erzählcafés sowohl untereinander als auch mit der übrigen hannoverschen Stadtgesellschaft austauschen können. Weiterhin sollen Workshops, die sich mit der Thematik Migration und Heimat auseinandersetzen stattfinden. Die Migrant/innen verschiedener Altersgruppen zeigen durch ihre Geschichten die Unterschiede und Entwicklungen zwischen den Anfängen der Zuwanderung in Hannover und der Willkommenskultur heute. Die Ergebnisse werden anhand von Bildern und Videoaufnahmen dokumentiert, um das Material später auch Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Projektlaufzeit: 24 Monate, 9 Veranstaltungen.

11.

„Wege (Wiege?) der Integration – Mittelfelds Reise vom Spargelacker zum multikulturellen Stadtteil“ zusammen mit KulturPixel e.V. „Vielfalt begehen – Migrationswege in Hannover“

SchMitt e.V./KulturPixel e.V. 9.120 €
KulturPixel e.V. plant gemeinsam mit Migrant/innen verschiedener Generationen Stadtteilspaziergänge zu entwickeln, die Stationen persönlicher Integrationsgeschichte zeigen. In der Erarbeitungsphase vernetzen sich verschiedene Zuwanderungsgruppen und hannoveraner Bürger/innen untereinander. Menschen mit Migrationserfahrung agieren als aktive Gestalter/innen und Teilnehmer/innen im Prozess eines bewussten Umgangs mit Migration und den eigenen Biographien. Die Projektteilnehmer/innen könnten längfristig die Stadtteilspaziergänge für Gruppen anbieten. Besucher/innen erfahren direkt aus der Perspektive von Migrant/innen was es heißt, in einer fremden Stadt Fuß zu fassen und können im Gespräch in direkten Austausch gehen. Durch die Diversität der Gruppe können auch mehrsprachige Führungen angeboten werden, so dass auch ein frisch zugewanderter Personenkreis ohne erweiterte Deutschkenntnisse an den Führungen teilhaben kann. Die Informationen zu den ausgearbeiteten Routen bzw. die Führungen können nach Abschluss des Projektes auch von Museen, Kulturvereinen oder touristischen Anbietern gebucht werden. Eine der Touren wird in Kooperation mit dem Projektpartner SchMitt e.V. entstehen und durch Mittelfeld, Döhren und Wülfel führen. Mittelfeld, das erst 1949 entstanden ist und dessen Bevölkerung sich zu rund einem Drittel aus Flüchtlingen und Einwanderern zusammensetzt, kann als Abbild der Migrationsentwicklungen seit seiner Gründung gelten. SchMitte.V. verfügt über eine ausgezeichnete Vernetzung innerhalb des Stadtteils und kooperiert mit vielen lokalen Akteuren. Innerhalb der kommenden 2 Jahre soll der Frage nach der Übertragbarkeit von Erfahrungen nachgegangen werden, aber auch die Frage gestellt werden, ob es Grenzen und Überlastungen der multikulturellen Communites gibt. Dabei sollen 50 Impulse pro Jahr erreicht werden, die sich auf die einzelnen Akteure im Stadtteil verteilen, darunter die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld, die GWA Mittelfeld, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, dem Nachbarschaftstreff Mittelfeld, dem türkischen Verein/türkische Gemeinde, der ev.-luther. Kirche Mittelfeld oder der VienGiac Pagode.
Projektlaufzeit: 24 Monate.

12.

„Wirklich angekommen?“

Verband binationaler Familien, iaf e.V. 12.400 €
Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Internet-Magazin von Schülern und Schülerinnen für Schüler und Schülerinnen, in dem sie das Geschehen in der Landeshauptstadt Hannover beobachten und erklären. Dabei sollen sie ihre eigenen Ideen einbringen und über das berichten, was sie spannend finden. Das Recherchieren, Filmen, Schreiben, Bewerben und Betreiben der Internetseite wird in einem Wahlpflichtkurs in den Schulen stattfinden. Ziel dabei ist es, der städtischen Demokratie ein jugendgerechtes Gesicht zu geben, die Jugendlichen vor extremistischen Tendenzen zu immunisieren und das allgemeine Interesse der jungen Generation an der Demokratie und Politik zu erhöhen. Das Projekt erstreckt sich über ein Schuljahr.