Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Super Kino ¿ die Rechte der Kinder in internationalen Filmen

Gesellschaftsfonds Zusammenleben © Mike Chaput

Gesellschaftsfonds Zusammenleben

Super Kino – die Rechte der Kinder in internationalen Filmen

Träger: Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e.V. und andere

Projektbeschreibung

Einmal pro Monat findet eine Kinderfilmvorführung zu Themen wie Rollenverteilung in der Familie, Kindergarten/Schule, Freizeitwahrnehmung oder auch Umgang mit Mobbing und Gewalt für Kinder und ihre Eltern statt. Die Kinder tauschen sich in ihren Gruppen über den Film aus, während die Eltern in einem moderierten Gespräch über die Film dargestellte Problematik sprechen. Anschließend tauschen sich die Eltern gemeinsam auch über die Unterschiede zwischen dem Herkunftsland und Deutschland aus und erhalten gegebenenfalls Empfehlungen und Arbeitshilfen zum Thema.
Die Zielgruppe sind Kinder im Vorschul- und Grundschulalter und ihre Eltern aus Afrika, Polen, Russland und Südamerika. Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen.
Zielsetzung ist die Stärkung der Rechte der Kinder im Gespräch mit ihren Eltern sowie die Besprechung von Lösungsansätzen zur Stärkung der Rechte wie sie im Film aufgezeigt werden.
Die Dauer des Projektes beträgt 14 Monate. Die Nachhaltigkeit wird durch Dokumentation für alle Teilnehmer und Multiplikatoren im Internet gesichert.

Begründung der Jury

Die Jury begrüßt bei diesem Konzept den durchgehend moderierten Auseinandersetzungsprozess mit oben genannten Themen. Mit diesem Projekt werden neben Vertretern der Aufnahmegesellschaft vier große Zuwanderergruppen erreicht, die sich in Gesprächen und interaktiver Arbeit über eigene Rollen, Ansichten, Werte- und Normenvorstellungen austauschen werden.
Das Projekt zeichnet sich durch das integrierte Angebot aus, an dem gleichzeitig Eltern und Kinder alters- und bedarfsorientierte Austauschmöglichkeiten zu einem gemeinsamen Thema bekommen.

Förderungssumme: 10.200 €

Zurück zur Übersicht über alle Projekte der dritten GFZ-Runde:

Urte Kempf