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Gesellschaftsfonds Zusammenleben

Die Projekte der vierten GFZ-Förderrunde

Die unabhängige vierköpfige Jury des „Gesellschaftsfonds Zusammenleben“ (GFZ) hat sich für die Förderung von neun Projekten entschieden.

Nach gründlicher Prüfung der Einreichungen zum vierten Ideenwettbewerb hat die Jury sich entschlossen, dem Internationalen Ausschuss neun Projekte zur Förderung aus dem GFZ-Topf vorzuschlagen. Durch den Fonds werden ehrenamtliche Bemühungen gefördert und honoriert, die das Zusammenleben und die politische Teilhabe in Hannover verbessern. 

1.

„Spielend Lernen!“ Politische Teilhabe für Familien mit Migrationshintergrund

Iku.N e. V. Interkulturelles Netzwerk 4.500 €
Ein mehrsprachiges Kartenspiel zu politischen und historischen Ereignissen, Personen und Gebäuden und Gebäuden aus Hannover wird erstellt und die Spiele damit in zwei Workshops für Lehrer/innen, Erzieher/innen und Familien mit Kindern erklärt. 

2.

„Demokratie lernen und leben“

Forouzan Rajabi 4.900 €
Erwachsene mit Migrationshintergrund setzen sich durch Gespräche mit Politiker/innen und Teilnahme an den Gremien im Wahljahr der Kommune Hannover mit den politischen Strukturen auseinander und besuchen auch den Bundestag in Berlin. Dadurch sollen sie sowohl sensibilisiert, als auch ermutigt werden, sich selbst in die Politik einzubringen.

3.

Nahaufnahme: Jugendliche erkunden ihr politisches Umfeld

MedienWerkstatt Linden e.V. 11.500 €
In dem medienpolitischen Projekt setzen sich Jugendliche aus Integrationskursen und Vereinen und Verbänden zwischen 18 und 27 Jahren mit politischer Bildung und der Mitwirkung am politischen Prozess auseinander und produzieren einen Film über ihre Erfahrungen. Die Teilnehmer/innen werden später als Multiplikator/innen eingesetzt und der entstandene Film wird unter anderem in Integrationskursen gezeigt.

4.

Integration durch politische Partizipation

Femina e.V. Tatiana Udina 1.000 €
Durch eine Veranstaltungsreihe werden Migranten/innen über Möglichkeiten zur politischen, sozialen, beruflichen und kulturellen Teilhabe in der Gesellschaft informiert. Zu den Veranstaltungen gehören Fachvorträge mit anschließenden Diskussionen, sowie Präsentationen durch die Teilnehmer/innen. 

5.

„Mach mit“

FAUST e. V. 49.500 €
Das MiSo-Netzwerk, bestehend aus 34 Migrantenorganisationen fördert die politische Interessenvertretung von Migranten/innen in der hannoverschen Stadtgesellschaft. Menschen mit Migrationshintergrund sollen neue aktivierende transparente und bürgernahe Verfahrensweisen und offenere flexiblere Beteiligungsformen für einen demokratischen Aushandlungsprozess entwickeln und erproben.

6.

Partizipationsprojekte des GFZ 4 im Film

Politik zum Anfassen e. V. 3.138 €
Der Träger produziert einen Film über die geförderten Projekte dieser Runde mit Reportagen und Interviews. Der Film als DVD soll den Projektzeitraum dokumentieren und anderen als Ideenpool dienen.

7.

Mitmischen – MigrantInnen in der Kommunalpolitik

Politik zum Anfassen e. V. 2.940 €
In einem Film sollen die Geschichten von Migranten/innen in Bezirksräten und im Rat der Stadt gezeigt werden. Dazu gehören Passagen mit Vorbildern, die es „geschafft“ haben, „alte Hasen“ und „Neulinge“ im Gremium. Die Geschichten sollen Mut machen, sich selbst politisch zu engagieren.

8.

Integrationsjournalisten in der Stadt – Jugendliche recherchieren zu Hemmschwellen/Lösungen/Zugängen

Wissenschaftsladen Hannover e. V. 15.000 €
Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren dienen als Vermittler in der Community, indem sie im Rahmen journalistischer Arbeit Menschen in den Stadtkulturzentren ansprechen und die dem Ideenwettbewerb zugrunde liegenden Fragestellungen abfragen. Die Ergebnisse werden ausgestellt und sollen einen guten Überblick über die Befindlichkeiten von Menschen mit Migrationshintergrund bieten.

9.

„blickpunkt global – Kommunalwahl“

Projektwerkstatt Umwelt und Entwicklung e. V. 4.865 €
Das Projekt greift die verbesserungswürdige Wahlbeteiligung auf und soll motivieren, sich mit Wahlen, Wahlkampf, dem 4. GFZ-Ideenwettbewerbs und der Rolle der Medien auseinander zu setzen und sich an Wahlen aktiv zu beteiligen. Das Projekt möchte eine medieninteressierte Gruppe von Migranten im Umgang mit TV und Radio sowie in Journalismus und Moderation schulen und mit ihnen mehrere TV- und Radiosendungen produzieren, in denen Kandidaten mit Migrationshintergurund vorgestellt und die Integrationspläne in den Wahlprogrammen der Parteien hinterfragt werden.

Sachgebiet Integration

Ansprechpartner/innen: