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Gesellschaftsfonds Zusammenleben

Die Projekte der zwölften GFZ-Förderrunde

140.000 Euro für zwölf Projekte.

Vier Personen - drei Frauen und ein Mann - sitzen nebeneinander an Tischen im Gobelinsaal des Neuen Rathauses. Die Frau links im Bild steht und spricht. © LHH

(V.l.n.r.:) GFZ-Kuratorin Dr. Koralia Sekler, Dr. Bettina Doering (Leiterin des Bereichs Migration und Integration der LHH), Metin Catanak und Theresia Hannig-Schohaus (Sachgebiet Integration der LHH)

Handfester hätte das diesjährige Ausschreibungsthema des Gesellschaftsfonds Zusammenleben kaum sein können. Obdach- und Wohnungslosigkeit ist in allen größeren Städten ein Problem. Viele der Betroffenen sehen sich in einer ausweglosen Lage. Denn oftmals finden sie keinen Zugang zum Hilfesystem, manche sind auch aufgrund ihres Aufenthaltsstatus davon ausgeschlossen.

So entschied sich die GFZ-Jury in diesem Jahr für das Thema Zugänge zur Versorgung ermöglichen. Lebensqualität von Obdach- und Wohnungslosen in Hannover verbessern!

An engagierten Gruppen hat es nicht gefehlt – insgesamt gingen 39 Anträge mit einem Gesamtvolumen von knapp 690.000 Euro ein. Davon wählte die Jury zwölf Projekte mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von knapp 140.000 Euro aus und schlug diese dem Internationalen Ausschuss zur Förderung vor. Dieser bestätigte die Auswahl der Jury auf seiner 28. Sitzung. Nachstehend die Kurzbeschreibungen der zu fördernden Projekte und die Ausschreibung.

1.

Gemeinsam wirkt - Ein Brückenschlag zur gewinnbringenden Koexistenz in Würde zwischen der Citygemeinschaft Hannover e.V. und Obdachlosen im Bereich Hannover Mitte

Institut für pädagogische Professionalität e.V. 12.000 €
Das Projektvorhaben bezieht seine Ideen aus Elementen, die in einer Sondersitzung des Stadtbezirksrates Mitte im September 2019 zur Sprache kamen. Die Citygemeinschaft Hannover e.V. entwirft unter Berücksichtigung der Möglichkeiten und Bedarfe der Zielgruppe im Rahmen des Projektes ein Szenario der Koexistenz mit Obdachlosen. Dieses wird von Streetworker*innen und Unterstützersystemen auf Angemessenheit und Anschlussfähigkeit geprüft und in
Sitzungen mit Brückenbauer*innen aus der Szene erörtert und erprobt. Auf einer Kommunikationsplattform der beteiligten Akteur*innen wird die Entwicklung kontinuierlich betrachtet und angepasst. Ziel ist der Aufbau einer Gruppe von Brückenbauer*innen als Vermittlungsinstanz, eine stärkere Ausrichtung auf „Aushandlung und Kooperation“ bei der Herangehensweise und die Schaffung einer funktionsfähigen Kommunikationsplattform. Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate.

2.

Zukunftstagung „EU-Zuwanderung: Chancen und Herausforderungen“

Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. 7.000 €
Das Beratungszentrum für Integrations- und Migrationsfragen der AWO berät seit Jahren auch zugewanderte Menschen aus EU-Ländern. Armut und Wohnungslosigkeit sind wiederkehrende Themenschwerpunkte der Beratung. Es wird bislang nur ein kleiner Teil der Menschen erreicht, die Zugang zu Information und Hilfsangeboten brauchen. Mit einem Zukunftstag will die AWO die Vernetzung der relevanten Akteur*innen verbessern und zu einer gemeinsamen Leitlinie im Sinne der Unterstützung der Zielgruppe beitragen. Konkret geplant sind Impulsreferate aus Städten, die bei der Bekämpfung von Obdachlosigkeit neue Wege gegangen sind; ein Markt der Möglichkeiten mit einem Überblick über bereits vorhandene Hilfsangebote und innovative Projekte sowie Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Unter Einbindung aller lokalen Akteur*innen sollen nachhaltige Strukturen aufgebaut und die Hilfsangebote effizienter abgestimmt und eingesetzt werden. Im Rahmen der Tagung sollen zum einen konkrete Vorschläge und Forderungen an die Stadt Hannover formuliert werden mit dem Ziel der Berücksichtigung im Lokalen Integrationsplan, zum anderen soll konkret verabschiedet werden, in welcher Form ein entstehendes Netzwerk zukünftig agieren wird.

3.

Projekt Leuchtturm - Perspektiven für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen und Kinder mit und ohne Migrationshintergrund aus dem Rotlichtmilieu

Die Heilsarmee 12.000 €
Im Rahmen ihres Einsatzes gegen Menschenhandel und Ausbeutung unterstützt die Heilsarmee weltweit und auch in Hannover Frauen im Rotlichtmilieu. Die Frauen und deren Kinder wohnen oft ohne eigenen gesicherten Mietvertrag und sind permanent von sofortiger Wohnungslosigkeit bedroht. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in einem wöchentlich stattfindenden Angebot für die Kinder in Form einer warmen vollwertigen Mahlzeit und einer anschließenden Hausaufgabenbetreuung sowie Spiel- und Bastelangeboten. Das Angebot findet in den Räumlichkeiten der Heilsarmee am Marstall, direkt angrenzend an das Rotlichtviertel, statt. Durch das Angebot soll eine vertrauensvolle Beziehung zwischen den Kindern sowie deren Müttern und den Mitarbeiter*innen der Heilsarme aufgebaut werden, auf dessen Grundlage Beratung und Begleitung in Erziehungs- und lebenspraktischen Fragen sowie Fragen der Integration stattfinden kann. Langfristige Ziele sind u.a. die Verbesserung der Wohnsituation und die Vermittlung von Perspektiven und Chancen der Integration.
Die Laufzeit des Projektes beträgt ein Jahr.

4.

Mach mit! Neue Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Bulgar(i)en in Hannover e.V. 4.900 €
Die Projektidee greift einen Bedarf auf, der in Gesprächen im Rahmen eines Projektes des XI. Ideenwettbewerbs als eine der größten Hürden für ein gleichberechtigtes Leben in Hannover genannt wurde: die Wohnungssuche. Im Rahmen von sieben Workshops, die regelmäßig stattfinden, wird angestrebt, von Armut und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. Die Workshops behandeln die Themen: Wohnungssuche und formelle Voraussetzungen, Rechte und Pflichten als Mieter*in, Informationen zum Arbeitsmarkt und Bewerbungstraining, Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer*in, Zugang zur gesundheitlichen Versorgung, Möglichkeiten zur vorübergehenden Unterbringung und finanziellen Unterstützung, Beratungs- und Anlaufstellen, Umgang mit Aggression und Gewalt. Um auch Erwerbstätige zu erreichen, sollen die Workshops am Wochenende stattfinden. Begleitend und im Anschluss an die Workshops sind Einzelgespräche mit einer Gesamtdauer von zwei Stunden pro Termin möglich. Aufgrund der Sprachkenntnisse der Projektmitarbeiter*innen wird der Zugang zu der schwer zugänglichen Gruppe erleichtert. Eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Akteur*innen im Feld ist Voraussetzung für den Erfolg des Projektes. Das Projekt läuft über ein Jahr.

5.

Stimme für die Sprachlosen

Reinhold Fahlbusch 22.000 €
Die stark wachsende Zahl der Wohnungs- und Obdachlosen in Hannover ist von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen und hat, anders als sonstige Bevölkerungsgruppen, keine Interessensvertretung. Das Projekt soll der Zielgruppe helfen, ihre gesetzlich geschützten und berechtigten Interessen hörbar zu machen und durchzusetzen. Der bürgerschaftliche, ehrenamtliche und kooperative Projektansatz soll deutlich machen, dass der Umgang mit Wohnungs- und Obdachlosigkeit ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellt. Handlungsbedarf besteht u.a. bei belastenden Zuständen in den Notunterkünften und bei der Ingangsetzung und Prüfung von Verwaltungshandeln für gesetzliche Ansprüche. Die Stimme der Sprachlosen soll für Politik und Verwaltung zum kritischen und konstruktiven Gegenüber werden. Ziel des Projektes ist die Herstellung eines Netzwerks zur Interessenvertretung in der Öffentlichkeit und im Verhältnis zu Politik und Verwaltung sowie die Wahrnehmung sozialanwaltlicher Aufgaben (ggfs. Beschwerdestelle zur Durchsetzung von berechtigten Interessen). Weitere Projektziele sind die Einführung einer Obdachlosenstatistik als Grundlage politischen Handelns und zielgerichteter Verwaltungsmaßnahmen sowie die Einbindung interessierter und geeigneter Personen aus dem Kreis der Betroffenen.
Die Projektlaufzeit beträgt 2 Jahre.

6.

„Klucz“ (Schlüssel) & SOS-Kapsel - Neue Lebenstüren öffnen & Kontaktaufnahme und Unterstützung bei medizinischen Notfällen

Selbsthilfe für Wohnungslose e.V. 22.800 €
Das Projekt richtet sich an polnische Mitbürger*innen, die in Hannover auf der Straße leben. Durch die Integration einer polnischen Mitarbeiter*in in die Arbeit des Tagesaufenthalts Nordbahnhof der SeWo e.V. soll ein Netzwerk geknüpft werden, welches der Perspektivlosigkeit der Betroffenen durch die Bereitstellung verschiedener Unterstützungsleistungen begegnet, zu denen ggfs. auch die persönliche Unterstützung der Familienzusammenführung (Rückführung) gehört. Die Flankierung durch die Soziale Arbeit der SeWo e.V. wird durch die Finanzierung eines polnischen Sprachkurses für eine vor Ort tätige Sozialarbeiter*in verbessert. Das Projekt kooperiert mit polnischen Organisationen und Institutionen (polnische Anonyme Alkoholiker, polnische Gemeinde, offene Sprechstunde einer polnischsprachigen Psychologin etc.). Die Kontaktaufnahme der Streetworker*innen zur Zielgruppe soll durch Austeilen sogenannter SOS-Kapseln erleichtert werden. Aufgrund von Alkoholintoxikation sind Obdachlose gerade rund um den Hauptbahnhof phasenweise nicht ansprechbar. Die Notfallkapsel kann Notfallhelfer*innen und Krankenhäusern erste Informationen über Erkrankungen, Ansprechpersonen etc. liefern. Im Rahmen der Verteilung der Kapseln soll Kontakt zur Zielgruppe aufgenommen und eine Anbindung an den Tagestreff Nordbahnhof und das Projekt „Klucz“ hergestellt werden. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Soziales realisiert. Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate.

7.

Mittendrin statt nur dabei - Modellprojekt zur Möglichkeit der partizipativen und präventiven Arbeit in der Wohnungslosenhilfe

Selbsthilfe für Wohnungslose e.V. 20.000 €
Das Modellprojekt will einen wichtigen Anstoß dazu geben, das derzeitige Wohnungslosenhilfesystem nutzer*innenorientiert weiterzuentwickeln, da für präventive und partizipative Ansätze im (Hilfs-)Alltag bislang wenig Raum bleibt. Der Träger möchte eruieren und evaluieren, welche Ansätze und Methoden hier gangbar sind. Dazu wird ein breit angelegtes Portfolio von Möglichkeitsräumen angeboten, in denen Maßnahmen und Angebote dialogisch mit den Nutzer*innen entwickelt werden sollen. Ein möglicher Raum könnte durch den Aufbau einer „Wohnungslosen-Uni“ zur Selbstbildung und zum Erfahrungsaustausch geschaffen werden. Mehrsprachige Betroffene könnten ihre Sprachkompetenz nutzen und sich zu Sprachmittler*innen fortbilden und somit andere Betroffene in ihrem Alltag unterstützen. Nutzer*innen sollen möglichst vor Eintritt der Wohnungslosigkeit erreicht werden. Das Projekt läuft über 12 Monate.

8.

Versorgung mit Notfallpacks zur Erstversorgung und Kontaktaufnahme

SIDA e.V. 10.000 €
Der Projektträger ist seit 1992 in der Versorgung von Patient*innen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern zuständig. Der Großteil von ihnen ist obdachlos und/oder drogenabhängig. Im Rahmen des Projektes will der Träger Notfallpacks mit Verbandsmaterial ausgeben und damit die Patient*innen in die Lage versetzen, eine einfache und grundlegende Wundversorgung selbst vornehmen zu können, um so einer Verschlimmerung vorzubeugen. Die Verteilung der Packs erfolgt sowohl in den verschiedenen Sprechstunden als auch in der aktiven aufsuchenden Arbeit. Erreicht wird durch das Projekt eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes der Patient*innen und die Möglichkeit der Ansprache im Hinblick auf weitere Gesundheitsfragen.
Die Laufzeit des Projektes beträgt vier Monate.

9.

ROOM-IN - Optimierte Sozial-Wohnräume zum Abbau zwischenmenschlicher Spannungen

THYLMANN Studio 13.000 €
Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Erfahrungen heterogener Gruppen südosteuropäischer (bulgarischer) Bürger/innen, die sich auf einem unterschiedlichen Niveau der Integration befinden. Die Projektidee wurde entwickelt vor dem Hintergrund der Wahrnehmung, dass kulturelle, Bildungs- und Integrationsangebote der LHH unzureichend bei der stark gestiegenen Südosteuropäischen Zuwanderungsgruppe ankommen. Die Gründe dafür sollen sichtbar gemacht werden und Migrant/innen dazu animiert werden, ihre guten und schlechten Erfahrungen und Ideen in kleinen Gesprächsrunden oder großen Diskussionsforen zu teilen. Genutzt werden hierfür bereits bestehende bzw. geplante Angebote des Vereins, die um Podiumsdiskussionen, Workshops, World Cafés etc. erweitert werden. Flankiert werden diese Foren durch eine gezielte Vorbereitungsarbeit in Form einer auf die Zielgruppe angepassten Präsentation zum LIP und die Ausarbeitung eines Fragebogens sowie durch die Gewährleistung von Übersetzungsmöglichkeiten und Kinderbetreuung bei den Diskussionsveranstaltungen.

10.

„Kein Haar in der Suppe“ Kostenloser Haarschnitt verbunden mit einer warmen Mahlzeit

STEP gGmbH – Stellwerk, Vikas Bapat und Julia Tönniges 5.766,40 €
Im Rahmen des Projektes wird Obdach- und Wohnungslosen sowie Drogen gebrauchenden Menschen mit keinem bzw. geringem Einkommen die Möglichkeit geboten, einen professionellen Haarschnitt zu erhalten. Durch ein gepflegtes Äußeres kann das Selbstwertgefühl der Menschen auf der Straße gesteigert und die soziale Teilhabe verbessert werden. Das Angebot soll einmal monatlich stattfinden und durch eine ausbildete Friseur*in durchgeführt werden, die bereits Mitarbeiter*in des Stellwerks ist und einen Bezug zur Zielgruppe hat. Das Angebot steht aber allen Menschen offen. Daher soll die Durchführung zwar auf dem Grundstück des Trägers, jedoch nicht in der Einrichtung selbst, sondern in einem wetterbeständigen Pavillon stattfinden, der für die Wintermonate mit einem Gas-Heizstrahler beheizt wird. Die Gespräche während des Haareschneidens sollen als Türöffner für mögliche weiterführende Beratung genutzt werden. Zusätzlich können die Kund*innen etwas zu essen und zu trinken bekommen. Durch die Anschaffung der Friseurausstattung ist die Nachhaltigkeit gesichert. Das Projekt läuft über 12 Monate.

11.

Homeless Care

Samten Dargye Ling e.V. (Tibet-Zentrum Hannover), Myriam Abdel-Rahman Sherif 7.000 €
Da nach den Erfahrungen des Tibet-Zentrums viele direkt auf der Straße lebende Personen die Anlauf- und Beratungsstellen nicht aufsuchen, ist eine direkte Kontaktaufnahme zu den Menschen in der räumlichen Umgebung des Tibetzentrums rund um das Steintor und den Bahnhof mittels des Verteilens von materiellen Hilfen wie Hygieneartikeln, Bekleidung und Schlafsäcken, Nahrungsmitteln, Hundefutter sowie Infomaterialen über Beratungsstellen geplant. Die Sachspenden sollen teils gekauft, teils über die Vereinsmitglieder gesammelt werden und mittels eines Lastenfahrrades durch eine sozialpädagogisch geschulte Person verteilt werden. Der Projektträger möchte das Gefühl vermitteln, dass sich jemand um diese Menschen kümmert, mit ihnen spricht und ihnen zuhört. Das Projekt findet in Kooperation und mit Beratung durch andere Träger der Obdachlosenhilfe und Straßensozialarbeit statt (z.B. mit der Bahnhofsmission). Das Projekt läuft über 12 Monate.

12.

Kulturmittler*in für Übersetzungsarbeiten in rumänischer und bulgarischer Sprache zur Kooperation mit den Bewohner*innen der Obdachlosenunterkunft Podbielskistraße 115

Living Quarter GmbH, Alexander Wiens 3.840 €
Der Projektträger betreibt mehrere Obdachlosenunterkünfte in der Landeshauptstadt Hannover. Die Gemeinschaftsunterkunft Podbielskistraße wird schwerpunktmäßig von rumänisch- und bulgarischsprachigen Familien bewohnt. Nur ein Bruchteil der Bewohner*innen spricht Deutsch. Um Probleme mit dem für die Familien unverständlichen Schulsystem zu minimieren und Konflikte mit den Nachbar*innen zu lösen, wird eine Kulturmittler*in benötigt. Diese bietet einmal pro Woche für zwei Stunden Unterstützung an. Die in der Unterkunft tätigen Sozialarbeiter*innen bereiten Themen und Anliegen vor, die an die Bewohner*innen übermittelt werden sollen. Die Kulturmittler*in begleitet die Sozialarbeiter*in zu den Familien. Gleichzeitig können die Bewohner*innen ihre Anliegen und Probleme an die Sozialarbeiter*innen übermitteln. Der Gemeinschaftsraum der Unterkunft kann für offene Sprechstunden und Gespräche mit weiteren Beteiligten genutzt werden. Ziel ist die Förderung der Beziehungsarbeit und der Kooperation mit den Bewohner*innen sowie die Unterstützung der Bewohner*innen in allen Lebensbereichen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Teilhabe der Kinder am Schulsystem. Das Projekt läuft über 12 Monate.