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Etwa 40 Personen sitzen in Stuhlreihen im Gobelinsaal des Neuen Rathauses und blicken nach vorn. © LHH

Etwa 40 Engagierte kamen zur Themenverkündung des XXII. Ideenwettbewerbs.

Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ)

12. Ideenwettbewerb gestartet!

Auch in diesem Jahr schreibt der Gesellschaftsfonds Zusammenleben der Landeshauptstadt Hannover (GFZ) einen Ideenwettbewerb aus, für den der Stadtrat 135.000 Euro Fördergelder bereitgestellt hat. Ab sofort sind Bewerbungen möglich!

Vier Personen - drei Frauen und ein Mann - sitzen nebeneinander an Tischen im Gobelinsaal des Neuen Rathauses. Die Frau links im Bild steht und spricht. © LHH

(V.l.n.r.:) GFZ-Kuratorin Dr. Koralia Sekler, Dr. Bettina Doering (Leiterin des Bereichs Migration und Integration der LHH), Metin Catanak und Theresia Hannig-Schohaus (Sachgebiet Integration der LHH)

Am 15. August verkündete die Kuratorin des Gesellschaftsfonds Zusammenleben, Dr. Koralia Sekler, im Gobelinsaal des Neuen Rathauses das Thema des diesjährigen Ideenwettbewerbs.

Das diesjährige Thema:

„Zugänge zur Versorgung ermöglichen. Lebensqualität von Wohnungs- und Obdachlosen verbessern!“

Gefragt sind innovative Ansätze, um den von Obdach- oder Wohnungslosigkeit Betroffenen besseren Zugang zu den Hilfs- und Versorgungssystemen zu ermöglichen. Die Laufzeit der Projekte kann bis zu 24 Monate betragen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 25. September.

Was ist der GFZ?

Beim Gesellschaftsfonds Zusammenleben der Landeshauptstadt Hannover (LHH) packt die Stadtgesellschaft aktiv bei der Umsetzung des Lokalen Integrationsplans (LIP) an. Dazu werden aus einem jährlichen Budget von 135.000 Euro kreative Projekte gefördert, die das interkulturelle Zusammenleben in der hannoverschen Stadtgesellschaft voranbringen. Eine vierköpfige Jury legt fest, welches Handlungsfeld aus dem LIP bearbeitet werden soll, und entscheidet darüber, welche Projektideen dem Internationalen Ausschuss schließlich zur Förderung vorgeschlagen werden.

Zentrale Fragen der aktuellen Ausschreibungsrunde:

  • Wie können vernetzte Hilfen noch stärker ausgebaut werden?
  • Wie können Sozialarbeiter*innen in ihrer Wirkung intensiver unterstützt werden?
  • Wie können sprachliche Vermittler*innen und Integrationslots*innen in die aktuellen Versorgungs- und Hilfenetzwerke eingebunden werden?
  • Wie müssen die Belange von Geflüchteten, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, in diese Hilfsnetzwerke und Beratung einfließen?
  • Welcher Versorgung bedürfen Menschen mit Migrationshintergrund ohne Obdach in Hannover?
  • Welche niedrigschwelligen Versorgungs- und medizinische Behandlungsangebote müssen noch ausgebaut werden?
  • Wie lassen sich Übergänge aus Gemeinschaftsunterkünften, Haft oder sozialen und therapeutischen Einrichtungen in Wohnungen besser gestalten?
  • Welche präventiven Maßnahmen bei drohender Wohnungslosigkeit können auf- und ausgebaut werden?

Wer darf teilnehmen?

Alle Einwohner*innen der Stadt Hannover können sich um Fördergelder für die Umsetzung ihrer Projektideen bewerben. Eingeladen dazu sind sowohl Privatpersonen und -gruppen, wie auch Vereine und Verbände. Auch Institutionen wie z.B. Schulen können sich bewerben. Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte sind unter anderem Faktoren wie die Innovationskraft und Wirksamkeit der jeweiligen Projekte in den jeweiligen Stadtteilen, die Größe der Zielgruppe und die Beteiligung der Einwohner*innen entscheidend. Bewerbungen werden bis zum 25. September 2019 angenommen. Die beantragte Fördersumme kann pro Projekt bis zu 30.000 Euro betragen. Bitte benutzen Sie dazu das unten verlinkte Antragsformular.

Weitere Informationen zum diesjährigen Ideenwettbewerb sowie das Anmeldeformular finden Sie nachstehend zum Download.

Für weitere Fragen und Beratung stehen Ihnen Dr. Koralia Sekler als Kuratorin der Jury sowie Theresia Hannig-Schohaus vom Sachgebiet Integration der Landeshauptstadt Hannover gern zur Verfügung.