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Etwa 15 Personen stehen nebeneinander im Mosaiksaal des Neuen Rathauses und blicken nach vorn. Einige davon haben Blumensträuße und Urkunden in der Hand. © LHH

Der Bürgermeister, die Jury und die strahlenden Preisträger/innen

GFZ

Dritter Integrationspreis des GFZ

Bürgermeister Thomas Hermann zeichnete neun engagierte Einwohner/innen im Neuen Rathaus aus.

„Hannover ist eine Einwanderungsstadt, die Integration und eine gleichberechtigte Teilhabe von Eingewanderten fördert.“ Im Geiste dieses Leitsatzes aus dem Lokalen Integrationsplan zeichnete die Jury des Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ) am 1. Dezember zum dritten Mal Persönlichkeiten aus der hannoverschen Stadtgesellschaft aus, die durch ihr Engagement und ihre Ideen aktiv zur Integration und zum friedlichen Zusammenleben beigetragen haben. Die Integrationspreise sind mit je 1.000 Euro dotiert.

Bürgermeister Thomas Hermann sowie Melanie Walter, Bereichsleiterin Migration und Integration, begrüßten die gut 150 Anwesenden im bis zum letzten Platz belegten Mosaiksaal des Neuen Rathauses. Hermann lobte die Idee des GFZ und würdigte, wie viel er bisher schon in der Stadtgesellschaft habe bewirken können. „Die Landeshauptstadt Hannover fördert mit dem GFZ die Wertschätzung von Vielfalt, die Anerkennung von Verschiedenheit und die Solidarität in der Stadtgesellschaft.“ Hinter dem ehrenamtlichen Engagement der Einwohner/innen stecke eine enorme Kraft, die die Stadtgesellschaft auf dem richtigen Kurs halte – vor diesem Hintergrund sei diese ausdrückliche Wertschätzung der Ehrenamtlichen absolut richtig. Die Laudationes auf die einzelnen Preisträger/innen sprachen die Mitglieder der vierköpfigen GFZ-Jury, der Dr. Koralia Sekler als Kuratorin vorsteht.

Folgende Personen wurden für ihren Einsatz als Integrationslotsinnen ausgezeichnet:

  • Alieh Hani
  • Parvin Neyazi
  • Krzysztofa Rzepka

Vom Verein „Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte e.V.“ wurden ausgezeichnet:

  • Renée Bergmann
  • Prof. Dr. Gerhard Spitta

Zusätzlich wurden weitere vier Personen honoriert, die sich in verschiedenen Bereichen verdient gemacht haben

  • Millicent Amponsah für Jugendarbeit und Flüchtlingsbegleitung
  • Stefanie Ganser für persönliche Patenschaften und Jugendarbeit
  • Marcella Heine für die Entwicklung eines Mentorenprogramms und die Stärkung der politischen Teilhabe von Migrant/innen
  • Mohsen Rashidkhan für die Gründung eines Chors mit Flüchtlingen im Oststadtkrankenhaus

Viele Preisträger/innen äußerten die Absicht, ihr Preisgeld an gemeinnützige Organisationen wie zum Beispiel Medinetz e.V. oder das Familienzentrum der Neustädter Kirche zu spenden.

Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von „Big Band“, der Schulband der Käthe-Kollwitz-Schule, die auf hohem Niveau Soul- und Jazzsongs spielte und sang.

Nach der Verleihungszeremonie blieben die Anwesenden noch gut eine Stunde im Neuen Rathaus und tauschten sich am Buffet aus.