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Etwa 30 Personen sitzen an Tischen im Gobelinsaal. © LHH

Blick in den Gobelinsaal.

Gesellschaftsfonds Zusammenleben

Themenverkündung des 9. Ideenwettbewerbs

Thema in diesem Jahr: „Partizipation schafft Partizipation“.

Gut 40 Engagierte kamen am 11. April zur Bekanntgabe des diesjährigen Themas in den Gobelinsaal des Neuen Rathauses. Nach einem Grußwort von Paul Burkhard Schneider (stellvertretende Bereichsleitung „Migration und Integration“), verkündete Dr. Koralia Sekler, Kuratorin des Wettbewerbs, das mit Spannung erwartete Thema des diesjährigen Ideenwettbewerbs: "Partizipation erzeugt Partizipation - Hannoveranerinnen und Hannoveraner gestalten lokale Integration."

Was ist der GFZ?

Beim Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ) der Landeshauptstadt Hannover (LHH) packt die Stadtgesellschaft aktiv bei der Umsetzung des Lokalen Integrationsplans (LIP) an. Dazu werden aus einem jährlichen Budget von 150.000 Euro kreative Starter-Projekte gefördert, die das interkulturelle Zusammenleben in der hannoverschen Stadtgesellschaft verbessern. Eine vierköpfige Jury legt das praktisch zu bearbeitende Handlungsfeld aus dem LIP fest und entscheidet, welche Projektideen dem Internationalen Ausschuss zur Förderung vorgeschlagen werden sollen.

Diesjähriges Thema:

Partizipation schafft Partizipation“. Damit griff die Jury das Handlungsfeld „Beteiligung“ aus dem LIP auf, nach dem die hannoversche Integrationspolitik „durch eine intensive Beteiligung breiter Schichten geprägt sein“ soll. Die Projektideen der Bewerber/innen sollten sich um folgende Fragen drehen:

  • Wie können sich die Eingewanderten mit ihren Kompetenzen und Interessen bürgerschaftlich einbringen?
  • Welcher neuen strukturellen Ansätze und Zugangswege bedarf es, um die Neuzugewanderten für soziale Beteiligung in unserer Stadt und den einzelnen Bezirken zu gewinnen?
  • Wie können gesellschaftliche Beteiligungsprozesse z.B. durch die Förderung von Migrantenselbstorganisationen wirkungsvoll fortgesetzt werden?
  • Wie können die Eingewanderten in die Planung und Umsetzung von stadtpolitischen Vorhaben und in die Mitgestaltung von demokratischen Prozessen in unserer Kommune stärker eingebunden werden?
  • Wie sollte die beteiligungsorientierte Kommunalpolitik zukünftig gestaltet werden?
  • Welcher Strukturen und Beteiligung z.B. gegen Fremdenfeindlichkeit bedarf es in unserer Stadt?

Dr. Sekler riet den Bewerber/innen, sich auch untereinander auszutauschen, denn so könnten ähnliche Projekte zusammengelegt und vielleicht über mehrere Stadtteile verteilt werden. Die Kuratorin sei auch gern dabei behilflich, passende Kooperationspartner/innen zu empfehlen und sich mit möglichen Ko-Finanzierer/innen zu koordinieren.

Wer darf teilnehmen?

Alle Einwohner/innen der Stadt Hannover können Konzepte für ihre Ideen erstellen und sich so um Fördergelder bewerben. Eingeladen dazu sind sowohl Privatpersonen und -Gruppen, wie auch Vereine und Verbände. Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte sind unter anderem Faktoren wie die Innovationskraft und Wirksamkeit der jeweiligen Projekte in den jeweiligen Stadtteilen, die Größe der Zielgruppe und die Beteiligung der Einwohner/innen mitentscheidend. Bewerbungen werden bis zum 31. Mai 2016 angenommen. Bitte benutzen Sie dazu das unten verlinkte Anmeldeformuar.

Weitere Informationen zum diesjährigen Ideenwettbewerb und das Anmeldeformular finden Sie nachstehend zum Download.