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Familienkonferenzen und GFZ

4. Sitzung des Internationalen Ausschusses

Weiterführung des Gesellschaftsfonds Zusammenleben beschlossen.

Zu seiner vierten Sitzung kam der „Ausschuss für Integration, Europa und internationale Kooperation" (Internationaler Ausschuss) am 15. März 2012 zusammen. Unter der Leitung von Ratsherr Wolfram Römer begann die Sitzung pünktlich um 17 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses.

Nachdem die Einwohner/innen-Fragestunde mangels Fragen übersprungen wurde, genehmigten die Ausschussmitglieder in der Folge die Protokolle über die 2. und 3. Sitzung des Internationalen Ausschusses, die am 19. Januar bzw. am 9. Februar stattgefunden hatten.

Anschließend präsentierte Bärbel Kuhlmey vom Familienzentrum der LHH das Konzept „Familienkonferenzen" (Informationsdrucks. Nr. 0125/2012 mit 1 Anlage). Im Rahmen dieser Veranstaltungen will die Verwaltung mit Familien aus dem Stadtgebiet ins Gespräch kommen, um festzustellen, welche Bedürfnisse und Probleme es gibt. Vorerst sollen diese Konferenzen in sechs Stadtteilen stattfinden, darunter Vahrenwald, Nordstadt und Linden-Süd. Darüber hinaus sind Online-Konferenzen geplant, über die ebenfalls das Gespräch gesucht werden soll.

Momentan befindet sich das Konzept in der Vorlaufphase, in der verschiedene Multiplikatoren (u.a. Sozialarbeiter, Religionsgemeinschaften, Schulen) in den Stadtteilen kontaktiert werden, um die Informationen in die Familien zu tragen. Die Konferenzen sollen immer samstags stattfinden und so aufgebaut sein, dass die unterschiedlichen Altersgruppen an jeweils passenden Angeboten teilnehmen können. Ein erster Testlauf der Familienkonferenzen findet am 17. April von 9 bis 16:30 Uhr unter dem Titel „Auf kleinen Füßen in die Welt" im Pavillon am Raschplatz statt.

Weiter ging die Sitzung mit einer Abstimmung über die Fortsetzung des „Gesellschaftsfonds Zusammenleben" (GFZ) bis zum Ablauf des Jahres 2016 (Drucks. Nr. 0600/2012 mit 1 Anlage). Da die Ausschussmitglieder bereits im Vorfeld über die Planungen informiert wurden, gab es an dieser Stelle keine weiteren Diskussionen und es wurde direkt abgestimmt - mit dem Ergebnis, dass sich eine Mehrheit für die Weiterführung des GFZ fand.

Als nächster Tagesordnungspunkt wurde über eine Zuwendung aus dem Integrationsfonds an den Verein „Internationale StadtteilGärten Hannover e.V." entschieden (Drucks. Nr. 0654/2012). Da der Verein eine Ausweitung seiner Arbeit auf andere Stadtteile plant, soll er im Bereich „Geschäftsführung und Projektleitung" professionalisiert werden. Auch hier fand sich eine Mehrheit.

Danach berieten die Ausschussmitglieder über die Besetzung des Vertreters/der Vertreterin in der Kommission Jugendhilfeplanung. Ingrid Teschner vom Jugend- und Sozialhilfedezernat berichtete in diesem Zusammenhang, dass traditionell ein beratendes Mitglied des Internationalen Ausschusses (bzw. des vorherigen Migrationsausschusses) an den Sitzungen der Kommission Jugendhilfeplanung und des Jugendhilfeausschusses teilnahm. Da die zukünftige Besetzung der beratenden Mitglieder im Internationalen Ausschuss jedoch noch nicht feststeht, wurde beschlossen, dass erst in der Mai-Sitzung des Ausschusses über eine endgültige oder vorläufige Besetzung entschieden wird.

Um die Besetzung der beratenden Mitglieder und der dazugehörigen Findungskommission ging es auch direkt im Anschluss: Auf die Frage eines Ausschussmitglieds nach dem aktuellen Stand der Dinge, berichtete Melanie Walter von Stabsstelle „Integration, Politik und Verbände", dass die Bewerbungsflyer und -bögen in dieser Woche bereits per Post rausgegangen seien, ebenso wie eine Pressemitteilung. Zudem seien die Mitglieder des Integrationsrats ebenfalls auf postalischem Wege darum gebeten wurden, Personen aus der Stadtgemeinschaft für die Findungskommission vorzuschlagen. Alle Informationen zu diesem Thema finden sich online an dieser Stelle.

Zum Abschluss der Sitzung berichtete Frau Walter außerdem über das Netzwerktreffen mit dem Integrationsrat und den Integrationsbeiräten der Stadt, das am 19. April stattfinden wird. Zudem informierte sie über das Modellprojekt zum Thema „Integrationsvereinbarungen": Im Rahmen dieses Projekts soll festgestellt werden, welche Hilfe zugewanderte Bürger/innen benötigen, bspw. in Bezug auf Sprachkurse. Im Laufe dieser Beratungen sollen dann Vereinbarungen zwischen dem jeweiligen Sachbearbeiter und dem „Kunden" getroffen werden, damit dieser sich verpflichtet, die angebotenen Hilfen auch in Anspruch zu nehmen.

Die vollständige Tagesordnung, sämtliche Sitzungsdokumente (Beschlussdrucksachen, Informationsdrucksache etc.) und auch die Protokolle des Internationalen Ausschusses sind über das Online-Sitzungsmanagement für jedermann zugänglich.

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