Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Zuletzt aktualisiert:

24 Personen stehen in drei Reihen im Freien auf einer Rasenfläche und blicken in die Kamera. © LHH

Der Internationale Ausschuss bei der Klausurtagung

Barsinghausen

Klausurtagung des Internationalen Ausschusses

Mitglieder stellten am 27. und 28. April die Weichen für eine Überarbeitung des Lokalen Integrationsplans.

Der Internationale Ausschuss blickte zufrieden zurück auf die Erfolge der letzten Jahre – doch dies war kein Grund zum Ausruhen. Auf der Klausurtagung am 27. und 28. April 2018 in Barsinghausen nahmen sich seine Mitglieder Zeit für grundsätzliche Diskussionen. Zentrales Thema war die Planung der Überarbeitung des Lokalen Integrationsplans (LIP).

Diesen hatte der Rat im Jahr 2008 nach eineinhalb Jahren Diskussionen einstimmig beschlossen, allerdings hat sich in den zehn Jahren viel bewegt. In vielen Handlungsfeldern wurden die selbstgesetzten Ziele erreicht – bei anderen hingegen müssen die entsprechenden Grundlagen noch geschaffen werden. 

Wo stehen wir nach 10 Jahren LIP? 

Die Ausschussmitglieder stellten ihre Arbeit im offenen Gespräch (selbst-)kritisch auf den Prüfstand und diskutierten darüber, was gelungen oder misslungen sei. Diese Bewertungen wichen voneinander ab, doch fraktionsübergreifende Einigkeit herrschte in dem Vorhaben, den LIP an die aktuellen Bedingungen anzupassen und so die hannoversche Beteiligungskultur zu stärken. Dabei wurden Visionen ausgetauscht und individuelle Einschätzungen verglichen – auch mit der Perspektive der Stadtverwaltung. Diese konnte nützliche Impulse geben, indem sie ihre Erfahrungen teilte und die Ausschussmitglieder auf formelle Rahmenbedingungen hinwies. Außerdem veranschaulichten die Mitarbeiter/innen des Sachgebiets „Integration“ die Entstehungsgeschichte des LIP in Kurzvorträgen.

Wie geht's weiter? 

Die Gestaltung der Zukunft ist komplex und vielschichtig, wie die hannoversche Stadtgesellschaft selbst. Eine Neuauflage des LIP dürfte noch viele weitere Diskussionen voraussetzen, doch der Ausschuss stellte sich dieser Herausforderung und blickte optimistisch nach vorn. Somit ist erste und wichtigste Schritt getan.