Landeshauptstadt Hannover

Sachgebiet Grundsatzangelegenheiten der Einwanderung

Womit beschäftigt sich das Sachgebiet Grundsatzangelegenheiten der Einwanderung?

Wir über uns

Teilhabe, Dialog, Offenheit - Grundsatzangelegenheiten der Einwanderung

Das Sachgebiet Grundsatzangelegenheiten der Einwanderung (ehemals Sachgebiet „Integration“) hat eine Querschnittsfunktion innerhalb der Stadtverwaltung, denn es ist für die Grundsatzfragen rund um die Themen Migration und Teilhabe zuständig. Es versteht sich in diesem Zusammenhang auch als Beratungsstelle für die Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft. Es ist offen für alle Einwohner*innen sowie Vereine, Verbände, Initiativen und Einrichtungen in Hannover, die Fragen zu Migration, Integration, Teilhabe und interkultureller Öffnung haben.

Wie ist das Sachgebiet entstanden?

Im Jahr 1998 wurde das heutige Sachgebiet als „Referat für interkulturelle Angelegenheiten“ eingerichtet. Ab 2007 führte es den Namen „Integration, Politik und Verbände“ – doch unabhängig von der Namensgebung widmete es sich immer der interkulturellen Öffnung von Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft. Auch nachdem das Sachgebiet im Jahr 2014 unter dem neuen Namen „Sachgebiet Integration“ dem Fachbereich Soziales zugeteilt wurde, setzte es sich weiterhin für die Förderung der gleichberechtigten Teilhabe für alle Menschen, die in Hannover leben, ein. Seit 2022 trägt das Sachgebiet den Namen „Grundsatzangelegenheiten der Einwanderung“ und ist angesiedelt im Bereich „Einwanderungsstadt Hannover“ des Fachbereichs „Gesellschaftliche Teilhabe“.

Der WIR 2.0 führt die Arbeit des LIP von 2008 fort und legt Strategien, Ziele und Maßnahmen für die Zukunft der Einwanderungsstadt Hannover fest.

Was sind die zentralen Aufgaben?

Seit 2007 bildete die Erstellung und Umsetzung des Lokalen Integrationsplans (LIP) die gewichtigste Aufgabe des Sachgebiets, das dabei eine koordinierende Rolle übernahm. Da sich die Situation seit der Entstehung des LIP – unter anderem durch die Phase verstärkter Einwanderung in den Jahren 2014 bis 2017 – gravierend geändert hat, wurde ab Mitte 2019, unter dem neuen Arbeitstitel „WIR 2.0“ eine Überarbeitung und Weiterentwicklung des LIP durchgeführt, die als breiter Beteiligungsprozess organisiert war. Ein Strategiepapier, das die inhaltliche Ausrichtung der Migrations- und Teilhabearbeit der LHH für die kommenden Jahre festlegt, wurde 2021 verabschiedet. Inzwischen ist dazu auch ein Maßnahmenkatalog entstanden, der jetzt noch politisch verabschiedet werden muss. Weitere Informationen zum WIR 2.0 finden Sie unten auf dem WIR-2.0-Portal.
Zu den weiteren Aufgaben des Sachgebiets gehört die Geschäftsstelle des Internationalen Ausschusses des Rates. Da zudem verschiedene Fördertöpfe zur Unterstützung und Förderung von Migrant*innenselbstorgansiationen, interkulturellen Initiativen und Integrationsprojekten im Sachgebiet angesiedelt sind, wie z.B. der „Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ)“ oder der „Integrationsfonds“, findet hier auch die Beratung zu Förderanträgen und ihre Bearbeitung statt. Der GFZ ist 2021 in seine letzte Förderperiode gestartet. In Zukunft übernimmt der „WIR 2.0 Innovationsfonds“ die Aufgabe, Projekte zu fördern, die der Umsetzung des WIR 2.0 dienen und die Themen Migration und Teilhabe voranbringen. Darüber hinaus obliegt dem Sachgebiet die Redaktion der Facebook-Seite „Migration und Teilhabe in Hannover“.