Landeshauptstadt Hannover

Koordinierungsstelle Einwanderung Osteuropa

Beratung und Grundsatzfragen

Die Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa befindet sich in der Blumenauer Straße 3-7.

Die Europäische Union umfasst 27 Nationen. Zwei dieser Staaten sind Rumänien und Bulgarien, für deren Bürger*innen seit dem 1. Januar 2014 die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt. Diese erlaubt es Europäer*innen, ohne große bürokratische Hürden in Deutschland arbeiten und leben zu können – ein wichtiger Schritt im europäischen Zusammenwachsen. Nicht immer vollzieht sich diese Zuwanderung ohne Schwierigkeiten. Zuwanderer*innen benötigen Orientierung und Beratung, um langfristig Perspektiven entwickeln zu können.

Die Landeshauptstadt Hannover hat zu diesem Zweck mit der Koordinierungsstelle Einwanderung Osteuropa eine Stelle geschaffen, die Hilfestellung bietet, wo diese notwendig ist. Unsere Stelle steht sowohl Einwander*innen als auch Akteur*innen der Integrationsarbeit sowie Einwohner*innen Hannovers als Anlaufstelle zur Verfügung.

Unsere Aufgaben

Die Arbeit der Koordinierungsstelle baut auf drei Säulen: Informationsaufbereitung, Beratung und Netzwerkarbeit.

  • Bei der Informationsaufbereitung werden aktuelle Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der Zuwanderung insbesondere von Personen, die keine oder sehr wenige Leistungsansprüche geltend machen können, recherchiert und praxisorientiert aufbereitet. Diese Informationen dienen der besseren Beratung und werden in die Netzwerkarbeit innerhalb und außerhalb der Verwaltung eingebracht.
  • Die Beratung erfolgt in erster Linie im Rahmen von Kriseninterventionen, d. h. Familien oder Personen, die auf der Straße leben, kein Obdach oder kein Einkommen haben, werden hinsichtlich Unterbringung, Leistungsanträgen, Krankenversicherung und ärztlicher Versorgung beraten, sachkundig verwiesen und in Einzelfällen auch begleitet.
  • Darüber hinaus ist eine umfangreiche Netzwerkarbeit erforderlich, um die in Hannover bereits etablierten Hilfestrukturen besser miteinander zu verknüpfen und Themen auch verwaltungsintern besser zu koordinieren. Bei dieser Vernetzungsarbeit wird auf bestehende Strukturen, wie z. B. der Kooperativen Migrationsarbeit in Niedersachsen, dem Runden Tisch für Gleichberechtigung und gegen Rassismus sowie anderen Gremien aufgebaut.

Die Beratung erfolgt pandemiebedingt zurzeit nur telefonisch und nach Terminvereinbarung. Sobald unser dienstlicher Rahmen es ermöglicht, bieten wir wieder unsere offene SPrechstunde montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr an.

Unsere Beratung steht allen Interessierten offen.

Kontakt:

Broschüre

Tipps für den Alltag

Die Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa gibt eine neue Broschüre mit praktischen Ratschlägen für Neueinwanderer*innen heraus.

lesen

Veröffentlichung

Handreichung für Beratungsstellen

Die Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa gibt eine Broschüre zur Orientierung für Beratungsstellen heraus.

lesen