Landeshauptstadt Hannover

Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa

Beratung und Grundsatzfragen

Die Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa befindet sich in der Blumenauerstraße 3-7.

Mittlerweile umfasst die Europäische Union 28 Nationen. Zwei dieser Staaten sind Rumänien und Bulgarien, für deren Bürger*innen seit dem 1. Januar 2014 die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt. Diese erlaubt es Europäer*innen, ohne große bürokratische Hürden in Deutschland arbeiten und leben zu können – ein wichtiger Schritt im europäischen Zusammenwachsen. Aber nicht immer vollzieht sich diese Zuwanderung ohne Schwierigkeiten. Zuwanderer*innen benötigen teilweise Orientierung und Beratung, um langfristig Perspektiven entwickeln zu können.

Die Landeshauptstadt Hannover hat zu diesem Zweck mit der Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa eine Stelle geschaffen, die Hilfestellung bietet, wo diese notwendig ist. Unsere Stelle steht sowohl Zuwander*innen als auch Akteur*innen der Integrationsarbeit sowie Einwohner*innen Hannovers als Anlaufstelle zur Verfügung.

Unsere Aufgaben

Die Arbeit der Koordinierungsstelle baut auf drei Säulen: Informationsaufbereitung, Beratung und Netzwerkarbeit.

  • Bei der Informationsaufbereitung werden aktuelle Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der Zuwanderung insbesondere von Personen, die keine oder sehr wenige Leistungsansprüche geltend machen können, recherchiert und praxisorientiert aufbereitet. Diese Informationen dienen der besseren Beratung und werden in die Netzwerkarbeit innerhalb und außerhalb der Verwaltung eingebracht.
  • Die Beratung erfolgt in erster Linie im Rahmen von Kriseninterventionen, d. h. Familien oder Personen, die auf der Straße leben, kein Obdach oder kein Einkommen haben, werden hinsichtlich Unterbringung, Leistungsanträgen, Krankenversicherung und ärztlicher Versorgung beraten, sachkundig verwiesen und in Einzelfällen auch begleitet.
  • Darüber hinaus ist eine umfangreiche Netzwerkarbeit erforderlich, um die in Hannover bereits etablierten Hilfestrukturen besser miteinander zu verknüpfen und Themen auch verwaltungsintern besser zu koordinieren. Bei dieser Vernetzungsarbeit wird auf bestehende Strukturen, wie z. B. der Kooperativen Migrationsarbeit in Niedersachsen, dem Runden Tisch für Gleichberechtigung und gegen Rassismus sowie anderen Gremien aufgebaut.

Die Beratung erfolgt nach Terminvereinbarung oder aber während unserer offenen Sprechstunden: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr.

Unsere Beratung steht allen Interessierten offen.

Kontakt:

Broschüre

Tipps für den Alltag

Die Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa gibt eine neue Broschüre mit praktischen Ratschlägen für Neueinwanderer*innen heraus.

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EU-Projekte

Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland (EHAP)

Die Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa der Landeshauptstadt Hannover ist auch in der Verlängerung der 2. Förderrunde Projektteilnehmende zur Herst...

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Neue Broschüre

„Willkommen in Hannover"

Leitfaden in drei Sprachen für Neuankömmlinge aus Rumänien und Bulgarien.

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Veröffentlichung

Handreichung für Beratungsstellen

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Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

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