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Lokaler Integrationsplan

LIP 2.0

Der Lokale Integrationsplan (LIP) wird neu aufgelegt. Informieren Sie sich hier über den Stand der Überarbeitung!

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LIP 2.0 - Im Januar beginnt der praktische Teil der Überarbeitung des Lokalen Integrationsplans.

Update: Arbeiten am neuen LIP 2.0 vorübergehend eingestellt

Das Coronavirus beeinträchtigt auch die Arbeit am neuen LIP 2.0. Um Die Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, werden alle persönlichen Kontakte und Arbeitstreffen sowie Veranstaltungen bis auf Weiteres vertagt. Damit ist auch klar: Der ursprüngliche Zeitplan kann nicht eingehalten werden. Sobald sich die Situation entspannt und neue Termine feststehen, werden Sie hier darüber informiert.

Was ist der Lokale Integrationsplan?

Der Lokale Integrationsplan (LIP) wurde im Jahr 2008 vom Rat beschlossen und hat zum Ziel, Hannover fit zu machen für die Realität einer Einwanderungsstadt. Dazu wurden sechs Handlungsfelder (Bildung, Wirtschaft, Soziales, Stadtleben, Demokratie, Stadtverwaltung) und entsprechende Maßnahmen festgelegt, an deren Umsetzung Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft seither arbeiten.

Warum wird der LIP überarbeitet?

Seit 2008 ist der LIP in die Jahre gekommen. Nicht nur hat sich die Ausgangssituation zum Beispiel durch die verstärkte Einwanderung ab 2015 gravierend geändert, sondern viele Teilziele des LIP wurden in der Zwischenzeit erreicht und sind somit nicht mehr aktuell. Um den heutigen und künftigen Herausforderungen gerecht zu werden, muss der LIP überholt und an die aktuelle Situation angepasst werden. Dies sah auch der Stadtrat so und beauftragte die Verwaltung per Ratsbeschluss (Drucks. 2136/2018), einen Überarbeitungsprozess unter Beteiligung der Stadtgesellschaft zu übernehmen.

Wer führt die Überarbeitung durch?

Das Sachgebiet Integration der Landeshauptstadt Hannover organisiert praktisch den Überarbeitungsprozess. Da die Ausgestaltung des neuen LIP offen für Teilhabe sein soll, wird die Arbeit am Text von übergreifenden Expert*innengruppen geleitet, in denen Verwaltungsfachleute mit externen Expert*innen aus Migrant*innenselbstorganisationen, Verbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenarbeiten.

Wie lange dauert der Prozess?

Die Überarbeitung wird etwa eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen, sodass der neue LIP im April 2021 beschlussreif sein wird. Im Januar 2020 lud die Stadt ein zu einer großen feierlichen Auftaktveranstaltung, in der Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung auf die letzten zehn Jahre zurückblickten und diskutierten, wie man diese Erfahrungen nutzbringend in die Überarbeitung des neuen LIP einbringen kann.

Wie kann ich mich einbringen?

Aktuell läuft ein Online-Tool, mit dem Sie Ihre Ideen, Wünsche und Kritiken äußern können. Diese werden den Expert*innengruppen vorgelegt und fließen in den Überarbeitungsprozess ein.

Falls Sie Fragen und Anregungen an die Expert*innengruppen haben, wenden Sie sich bitte an die Fachberater*innen des jeweiligen Handlungsfelds, die hier aufgelistet sind.

Auf einem Handy-Bildschirm ist eine Grafik mit mehrfarbigen Balken zu sehen, die Antworthäufigkeiten anzeigen. © LHH

LIP 2.0 Umfrage

Zwischenergebnisse aus der LIP 2.0-Umfrage

Inzwischen haben sich schon weit über 300 Menschen an unserer vor wenigen Tagen gestarteten Umfrage beteiligt. Hier sind die neuen Trendm... mehr...

Symbolbild: Ein Smartphone liegt auf einem Tisch. Auf dem Display ist eine der Fragen aus der Online-Befragung abgebildet © LHH

LIP 2.0-Prozess gestoppt

Online-Befragung geht weiter – trotz Corona!

Wegen des Corona-Virus liegen alle Termine und persönlichen Treffen auf Eis, die Onlinebeteiligung geht aber weiter – inzwischen auch auf... mehr...

Etwa 70 Personen sitzen im Mosaiksaal des Neuen Rathauses an U-förmig aufgetellten Tischen. Links steht der Moderator und spricht in ein Mikrofon. © LHH

LIP 2.0 Bericht

Bericht von der gemeinsamen Arbeitstagung aller Expert*innen

Als Initialzündung ihrer Arbeit trafen sich sämtliche Expert*innengruppen zu einer Arbeitstagung im Neuen Rathaus. mehr...

Screenshot der Titelseite © LHH

LIP 2.0

Was sagen eigentlich die Projektträger*innen über den Lokalen Integrationsplan?

Laden Sie hier die Ergebnisse der Projektträger*innen des 11. Ideenwettbewerbs des „Gesellschaftsfonds Zusammenleben“ (GFZ) herunter! mehr...

Etwa zehn Personen sitzen im Foyer des Hauses der Jugend auf Stühlen. Ein Mann in der Mitte lacht. © DNK Photo Studio

Teilhabe

Darüber wurde in den Dialogrunden des LIP-2.0-Auftakts diskutiert

Informieren Sie sich hier über die Ergebnisse aus den sieben Dialogrunden, die auf der LIP-2.0-Auftaktveranstaltung am 18. Januar 2020 st... mehr...

Etwa 100 Personen stehen dicht gedrängt im Europasaal des Hauses der Jugend und posieren für's Foto. © Jan-Egge Sedelies

Auftaktveranstaltung LIP 2.0

Bunter Start für die Arbeit an einem noch bunteren Hannover

Oberbürgermeister Belit Onay und Sport-, Kultur- und Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf gaben den Startschuss für die Arbeit am LIP 2.... mehr...

Hände, die einander halten © Alvaro Heinzen

LIP 2.0

Wie wird der Lokale Integrationsplan weiterentwickelt?

Das Sachgebiet Integration der Landeshauptstadt Hannover erarbeitete eine Vorlage, die vom Internationalen Ausschuss beschlossen wurde (D... mehr...

Etwa 40 Personen sitzen im Hodlersaal des Neuen Rathauses © Wolfgang Becker

LIP 2.0

Die Delegierten der Migrantenorganisationen wurden gewählt

In die Lenkungsgruppe zur Überarbeitung des Lokalen Integrationsplans wurden Abayomi Bankole und Mahjabin Ahmed gewählt. mehr...

Zwei in Trachten gekleidete Frauen stehen in der Mitte des Hodlersaals des Neuen Rathauses und halten von zwei gegenüberliegenden Seiten einen Blumenkranz in ihrer Mitte. Links daneben tanzt eine weitere Frau in Tracht. Dahinter sitzen die Teilnehmer*innen der Veranstaltung. © LHH

LIP 2.0

Integrationsbeiräte blicken zurück auf zehn Jahre Arbeit

Die Integrationsbeiräte der Landeshauptstadt Hannover luden am 7. September ein zur Evaluationsrunde. mehr...