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Etwa 70 Personen stehen im Mosaiksaal des Neuen Rathauses und blicken nach vorne © LHH

Gruppenfoto mit allen Expert*innen zum Abschluss im Mosaiksaal.

LIP 2.0 Bericht

Bericht von der gemeinsamen Arbeitstagung aller Expert*innen

Als Initialzündung ihrer Arbeit trafen sich sämtliche Expert*innengruppen zu einer Arbeitstagung im Neuen Rathaus.

Etwa 70 Personen sitzen im Mosaiksaal des Neuen Rathauses an U-förmig aufgetellten Tischen. Links steht der Moderator und spricht in ein Mikrofon. © LHH

Die Expert*innen diskutierten sowohl gemeinsam, als auch in Gruppen.

Am 6. März versammelten sich alle Mitglieder der Expert*innengruppen, die an der Neuauflage des LIP beteiligt sind, um über die Gestaltung des Strategiepapiers zu diskutieren. Dieses Papier soll als erster Meilenstein des LIP 2.0 noch vor den Sommerferien fertiggestellt werden.

Dr. Bettina Doering (Leiterin der Bereichs Migration und Integration) stellte zum Einstieg einen Gliederungsentwurf für das Strategiepapier vor, der allgemein auf Zustimmung traf. Danach führte Dr. Günter Max Behrendt (Leiter des Sachgebiets Integration) als Moderator durch das weitere Programm. Er stellte als Hauptreferenten Dr. Jan Schneider vor. Dr. Schneider ist Leiter des Forschungsbereichs des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration.

In seinem Vortrag warb Dr. Schneider dafür, eine möglichst breite Teilhabe zu fördern. Außerdem könne der LIP 2.0-Prozess nur dann erfolgreich sein, wenn man die zentralen Akteure und die inhaltlich betroffenen Verwaltungsteile in den Prozess einbeziehe. Zudem sei wichtig, sich frühzeitig auf ein Leitbild und angemessene Begriffe zu einigen.

Anschließend wurde in mehreren Gruppen zu einzelnen Fragen gearbeitet. Zur Diskussion stand zum Beispiel, ob die Verwendung von Begriffen wie „Migrationshintergrund“ oder „Integration“ weiterhin richtig ist. Andere Gruppen beschäftigten sich mit Querschnittsthemen, Leitlinien und Zielgruppen. Außerdem wurden alternative Titel gesucht, die die Bezeichnung „Lokaler Integrationsplan“ ablösen sollen.

Danach trafen sich alle Teilnehmer*innen und trugen die Ergebnisse der einzelnen Diskussionen zusammen. Zum Schluss wurde noch ein Meinungsbild zu den Begriffen erhoben. Die Teilnehmer*innen konnten mit Punkten bewerten, welche Begriffe sie favorisieren. Die Mehrzahl der Teilnehmer*innen zog beispielsweise den Begriff „Migrationsbiografie“ anstelle von „Migrationshintergrund“ vor.

Seit dem 10. März läuft ein Online-Beteiligungstool, in dem genau diese Fragen der gesamten Stadtgesellschaft gestellt werden. Auch Sie können an der Online-Befragung zur Überarbeitung des LIP teilnehmen!