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Etwa 20 Personen stehen hinter einem Banner, auf dem "LIP 2.0" steht, während Konfetti hinabregnet © Welt-in-Hannover.de

Feierlaune beim Startschuss: hinter dem Banner stehen die Mitglieder der Expert*innengruppen und der Lenkungsgruppe.

LIP 2.0

Stadtleben und Kultur

Top-Themen: Begrifflichkeiten, Sensibilisierung gegen Vorurteile, Begegnung und Dezentralisierung, Vernetzung und Zusammenarbeit. Sprecher der Gruppe: Kavaye Ozong

Ein Mann steht im Europasaal des Hauses der Jugend an einem Redner*innnenpult und spricht © DNK Photo Studio

Kavaye Ozong: Sprecher der Dialoggruppe Stadtleben und Kultur bei der Ergebnispräsentation

Begrifflichkeiten

Die Dialoggruppe Stadtleben und Kultur möchte vielfach benutzte Begriffe auf den Prüfstand stellen. Man müsse überlegen, ob Begriffe wie „Integration“, „Mehrheitsgesellschaft“ und „Migrationshintergrund“ noch zeitgemäß sind, oder ersetzt werden müssen.

Sensibilisierung gegen Vorurteile

Außerdem müssten Vorurteile abgebaut werden. Dies könne sowohl über Projekte verwirklicht werden, in denen kollektive Zuschreibungen zum Beispiel durch künstlerische Formen reflektiert werden. Dabei könnten auch wissenschaftliche Ergebnisse hinzugezogen werden, die auch hartnäckige und weit verbreitete Vorurteile vielfach widerlegt haben.

Begegnung und Dezentralisierung

Um mehr Beteiligung an der LIP-Überarbeitung zu erreichen, können bereits bestehende Strukturen und Räume in den Stadtteilen genutzt werden, um Begegnungen zu schaffen und über gemeinsame Projekte nachzudenken.

Vernetzung und Zusammenarbeit

Mit einer besseren Vernetzung der Kunst- Kultur und Wissenschaftsnetzwerke könne man besser für gemeinsame Interessen werben. Auch Religionsgemeinschaften hätten Potential, das in den bestehenden und aufzubauenden Netzwerken nützlich sein könnte. Dazu könnte man eine Datenbank mit allen nötigen Kontakten erstellen.