HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Zuletzt aktualisiert:

LIP 2.0

AG Jugend

Die AG Jugend hat sich spontan in der Auftaktveranstaltung im Januar zusammengefunden. Mittlerweile wurde ihre Mitarbeit formell durch den Internationalen Ausschuss beschlossen.

Fünf Personen - zwei Männer und drei Frauen - stehen vor dem Eingang zum Ratssaal und blicken in die Kuppelhalle © LHH

AG Jugend

Im Rahmen der Neukonzeption des Lokalen Integrationsplans der Landeshauptstadt Hannover (LIP 2.0) hat sich neben den bisherigen Expert*innengruppen Demokratie, Bildung, Stadtleben und Kultur, Soziales, Wirtschaft sowie Stadtverwaltung zusätzlich die LIP AG Jugend gebildet.

Auf der Auftaktveranstaltung sowie der anschließenden „LIP-Party“ haben sich Jugendliche zusammengefunden, die erkannt haben, welche Wichtigkeit Jugendpartizipation für den LIP-Prozess hat. Sie haben sich zusammengeschlossen, gemeinsam Ideen gesammelt und vor versammelten Publikum ein Mitspracherecht eingefordert. Sie wurden gehört und durften sich als eigene AG vorerst zunächst informell am Prozess beteiligen.

Schließlich beschlossen der Internationale Ausschuss sowie der Jugendhilfeausschuss, dass die LIP AG Jugend auch offiziell in der Struktur des LIP-Prozesses verankert sein soll. Innerhalb der AG sollen die Jugendlichen sich mit den Handlungsfeldern aus ihrer Perspektive auseinandersetzen und Ergebnisse über gewählte Expert*innen in die Expert*innengruppen Demokratie, Bildung, Wirtschaft, Soziales sowie Stadtleben und Kultur hineintragen. Die Expert*innen sind somit als jugendliche Vertreter*innen Teil ihrer jeweiligen Expert*innengruppe und wirken direkt an der Erstellung des Grundsatzpapiers sowie des Maßnahmenkatalogs mit. Auf diese Weise sollen ihre Interessen berücksichtigt werden und direkt einfließen.

Zentrale Forderungen der LIP AG Jugend sind

  • Die Errichtung unabhängige Antidiskriminierungsstellen in Bildungseinrichtungen.
  • Eine verstärkte wissenschaftliche Rassismusforschung unter Berücksichtigung und angemessener Differenzierung der Betroffenengruppen.
  • Mehr Räume für Begegnungen von Jugendliche bzw. mehr Zugänge zu jenen und niederschwellige Fördermöglichkeiten für Jugendarbeit
  • Eine sensible, reflektierte und zeitgemäße Sprache im politischen Diskurs (bspw. sollen konkret die Begriffe Integration und Migrationshintergrund ersetzt werden).
  • Jugendbeteiligung sowie Diversität in politischen Prozessen, Gremien und Ausschüssen
    •  Die Entstehung der LIP AG Jugend ist ein positives Signal der LHH, dass nicht über die Jugend gesprochen wird, sondern mit uns.
  • Förderung der Repräsentation von People of Color in systemrelevanten Bereichen.
  • Neue Ansätze in der Digitalisierung der politischen Meinungsbildung und Kommunikation, um eben auch junge Menschen zu erreichen (durchgesetzt wurde bereits die Nutzung von Instagram als digitales Medium mit dem neu entstandenen Profil @lip_jugend).