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LIP 2.0 Umfrage

Zwischenergebnisse aus der LIP 2.0-Umfrage

Inzwischen haben sich schon weit über 300 Menschen an unserer vor wenigen Tagen gestarteten Umfrage beteiligt. Hier sind die neuen Trendmeldungen.

Säulendiagramm der Umfrageergebnisse zur Frage, ob der Begriff Integration weiter verwendet werden soll. Die Ja-Stimmen überwiegen deutlich. © LHH

Hier die vorläufigen Umfrageergebnisse zur Verwendung des Begriffs "Integration".

Die Erstellung des neuen LIP 2.0 ist grob in zwei Phasen unterteilt: Die Arbeit am Strategiepapier und die am Maßnahmenkatalog. Derzeit stehen zwar alle analogen Arbeiten am LIP 2.0 wegen des Coronavirus still, aber sobald die Arbeit wieder anläuft, geht es um das Strategiepapier oder den Überbau des neuen Integrationsplans. Dabei werden gemeinsame Ziele und Visionen entwickelt, aber es stehen auch die Begrifflichkeiten zur Debatte, mit denen der Plan arbeiten wird.

In der Online-Umfrage, die auch jetzt weiterläuft, wird dazu ein Stimmungsbild eingeholt. Zur Frage, ob der Begriff „Integration“ weiterhin genutzt werden soll, äußert sich die Mehrheit der Teilnehmer*innen derzeit positiv. 176 Mal heißt es bisher: Ja, der Begriff Integration ist passend. 96 Teilehmer*innen sprechen sich gegen den Begriff aus. Unter den Vorgeschlagenen Alternativen finden sich zum Beispiel Teilhabe, Inklusion, Zusammenleben oder Alltag.

Säulendiagramm der Umfrageergebnisse zur Frage, ob der Begriff Migrationshintergrund weiter verwendet werden soll. Die Nein-Stimmen überwiegen. © LHH

Eine sehr knappe Mehrheit war gegen die Verwendung des Begriffs "Migrationshintergrund".

Beim Begriff „Migrationshintergrund“ sieht das Ganze nicht so eindeutig aus: 121 Teilnehmer*innen halten die Arbeit mit dem Begriff für richtig, 124 sprechen sich dagegen aus. Eine Nutzer*in fragt: „Ist schon passend. Nach welcher Generation wird da aber eigentlich die Grenze gezogen?“.

Mit der Aufteilung des LIP 2.0 in die Handlungsfelder Bildung, Soziales, Demokratie, Stadtleben und Kultur, Wirtschaft sowie Stadtverwaltung und interkulturelle Öffnung, sind die meisten Teilnehmer*innen zufrieden.

Bei der Online-Beteiligung können auch Sie Ihre Meinung kundtun und dabei helfen, den LIP 2.0 zu gestalten und Hannover für alle zu einer noch lebenswerteren Stadt zu machen. Derzeit steht die Umfrage auf Deutsch, Englisch und Polnisch zur Verfügung. Wenn Sie dabei helfen möchten, das Beteiligungsformat auch in andere Sprachen zur übersetzen, sprechen Sie uns gerne an.