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In Hannover zuhause

Jour de France 2013

50 Jahre Élysée-Vertag und zugleich der zehnte Jour de France im Neuen Rathaus.

Ein Jubiläum zieht das andere mit sich: In diesem Sinne gestaltete sich der diesjährige Jour de France am 22. Januar im hannoverschen Rathaus. Es wurde Rückschau gehalten auf 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft im europäischen wie auch globalen Kontext; und ebenso wurde zurückgeblickt auf den ersten hannoverschen Jour de France 2004 und seine Fortsetzungen mit ihren vielfältigen Facetten. Das Wichtigste bei diesen Gedenktagen wurde keinesfalls aus den Augen gelassen: der Blick nach vorn!

Schüler-Workshop „Chance Élysée“

Der Vormittag war Schüler-Gruppen mit ihren Lehrkräften aus mehreren Schulen Hannovers gewidmet (Schillerschule, Freie Waldorfschule Bothfeld, St. Ursula-Schule und Humboldtschule), die sich in einem Workshop mit dem Élysée-Vertrag aktiv auseinandersetzten. Die Projektidee „Chance Élysée – Wie läuft der deutsch-französische Motor heute“ wurde mit Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft e.V., Berlin, gründlich historisch und politisch aktuell thematisiert. Die Ergebnisse der Ideen, Vorstellungen und Wünsche der jungen Generation erfährt die politische Ebene anschließend in Gestalt einer „Botschaft an den Botschafter“.

„50 Jahre Élysée-Vertrag“: Moderiertes Gespräch

Am Nachmittag warf ARTE-Moderatorin Annette Gerlach gemeinsam mit dem Historiker und Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung Dr. Johannes Willms einem Blick hinter die Kulissen des Élysée-Vertrages und nahm unterschiedliche Wahrnehmungen und Sichtweisen in unseren beiden Ländern zu verschiedensten Themen kritisch und humorvoll unter die Lupe.

Fotowettbewerb und musikalischer Ausklang

„Hannovers französische Seite“ stellte dann der hannoversche Fotograf Uwe Stelter in einer Diashow vor, die alle 135 Bildeinsendungen des zuvor ausgeschriebenen gleichnamigen Fotowettbewerbs umfasste. Im Anschluss konnten die Gäste bei Wein und französischen Spezialitäten die Fotos in einer Ausstellung mit Großformaten betrachten. Diese Spurensuche nach authentischen französischen Objekten und Bezügen in Hannover ebenso wie inszenierte Fotos mit französischem Flair boten eine Fülle von Eindrücken, die viel Begeisterung und Anerkennung für die Hobbyfotografen hervorgerufen hat.

Mit dem Konzert „À PROPOS CHANSON“ der in Berlin lebenden französischen Sängerin Corinne Douarre und ihren Musikern ging der Abend dem Ende zu: Zarte, einfühlsame Lieder in deutscher und französischer Sprache, kleine verbindende Erzählungen zu den eigenen Kompositionen und Texten... und am Schluss wurde auch noch ein wenig getanzt – ganz wie beim ersten Jour de France 2004.

Sachgebiet Integration

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