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Schule ohne Rassismus

Ricarda-Huch-Schule enthüllt Schild

Oberbürgermeister Schostok wohnte der Zeremonie an der Courage-Schule bei.

Die Ricarda-Huch-Schule (RHS) trägt zwar schon seit Juni 2014 den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, doch die zeremonielle Enthüllung des Schildes mit dem SOR-SMC-Logo an der Außenwand verschob sich wegen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen im Hauptgebäude der RHS und fand nun am 17. März statt. Oberbürgermeister Stefan Schostok – SOR-SMC-Pate der RHS – zeigte sich in seinem Grußwort stolz auf das Engagement der Schüler/innen und riet dazu, die mit dem Titel einhergehende Selbstverpflichtung auch im Schulalltag ernst zu nehmen. Nach der Enthüllung folgte er der Einladung der Schüler/innen und tauschte sich mit ihnen im Raum der Schülervertretung aus.

In der Runde berichteten Schüler/innen, die in Gremien und bei Amnesty-International engagiert sind über ihre laufenden und geplanten Projekte. In nächster Zeit sei eine Projektwoche für Flüchtlinge und eine interkulturelle Woche geplant, um mehr Akzeptanz und interkulturelle Sensibilität zu schaffen. Die Grundsätze der SOR-SMC-Initiative, so ergänzte der Schulleiter Dieter Wignanek, sollen ins Leitbild der Schule aufgenommen werden. Auch sollen Artikel der Menschenrechtscharta an die Treppenstufen montiert werden. Sehr zur Freude des Oberbürgermeisters, denn auch er sei bemüht, die Vielfalt der 175 Nationalitäten in Hannover sichtbarer werden zu lassen.

Die Schüler/innen hatten noch ein Anliegen, bei dem sie sich Hilfe vom Oberbürgermeister erhofft hatten. Zwar sei das Hauptgebäude saniert worden, doch in einem anderen Teil seien die Toiletten in „unerträglichem Zustand.“ Der Schulsprecher Mohammad Hadi Nauroozi behauptete dies nicht bloß, sondern präsentierte Schostok die Ergebnisse einer Umfrage unter den Schüler/innen. Schostok zeigte Verständnis, konnte jedoch keine verbindlichen Zusagen machen. Er verwies auf den Stau anderer Sanierungsprojekte und bat die Schüler/innen um Geduld.