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Offensive gegen Antisemitismus

Offensive gegen Antisemitismus in Hannover

Stelle für Demokratiestärkung und gegen gegen Rechtsextremismus lädt zur Tagung am 29. und 30. Januar ein!

Schriftzug "Ich habe nichts gegen Juden, aber..." Ein Teil des Schriftzugs ist durch darüber liegende Lupe vergrößert. © chakisatelier - stock.adobe.com
MEV

Tagung am 29. und 30. Januar 2019

Antisemitismus hat in Deutschland Kontinuität. Nach wie vor finden Übergriffe auf jüdische Personen und Einrichtungen statt. Auf vielen Schulhöfen und im öffentlichen Raum sind antisemitische Beleidigungen an der Tagesordnung. Die Formen antisemitischer Äußerungen reichen von Verschwörungstheorien bis zu Aufrufen zum Boykott israelischer Waren.

Zum Auftakt der Offensive gegen Antisemitismus in Hannover veranstaltet die Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus (SDR) eine Tagung für Fachkräfte und Multiplikator/innen. Ziel dieser und folgender Veranstaltungen ist es, die Teilnehmer/innen zu befähigen, Antisemitismus in allen seinen Formen zu erkennen. Darüber hinaus werden konkrete Handlungsmöglichkeiten und –Konzepte aufgezeigt, die dabei helfen, Antisemitismus vor Ort kompetent und entschieden entgegenzutreten.

Nicht alles, was zu diesem Thema zu sagen wäre, passt in eine zweitägige Tagung. Deshalb laden wir Sie auch zu zukünftigen Veranstaltungen herzlich ein und möchten Sie ermutigen, sich offensiv gegen Antisemitismus zu stellen.

Nachstehend das Programm der Tagung und der Flyer zum Download:

Dienstag, den 29. Januar

16:30 Uhr Ankommen und Anmeldung
17:00 Uhr Oberbürgermeister Stefan Schostok: Begrüßung und Eröffnung der Offensive gegen Antisemitismus in Hannover
17:10 Uhr Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus: Grußwort
17:30 Uhr Marina Chernivsky, Leiterin des Kompetenzzentrums der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.: Antisemitismus in der Post-Holocaust-Gesellschaft. Entwicklungsgeschichte der pädagogischen und politischen Verhandlung von Antisemitismus nach 1945
19:00 Uhr Ausklang und Vernetzung

Mittwoch, den 30. Januar

09:45 Uhr Ankommen
10:00 Uhr Expert/innenkreis der Offensive gegen Antisemitismus in Hannover: Vorstellung der Offensive gegen Antisemitismus
11:00 Uhr Prof. Dr. Samuel Salzborn, Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin: Antisemitismus: Aktuelle Erscheinungsformen und historische Hintergründe
12:30 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr

Reinhard Bormann, Vorstandsmitglied Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA): Antisemitismus in den Medien

Benjamin Steinitz, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS): Eine zivilgesellschaftliche Perspektive auf den Umgang von Polizei und Justiz mit Antisemitismus

Apl. Prof. Dr. Ursula Rudnick, Institut für Theologie und Religionswissenschaften der Leibniz Universität Hannover: Antisemitismus in Kirchen - Beobachtungen aus der Praxis

15:00 Uhr Pause
15:30 Uhr

Malte Holler und Caterina Zwilling, Projekt „Anders Denken“ der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitimus (KIgA): Methodische Ansätze antisemitismuskritischer Jugendbildung.

Kiana Ghaffarizad, »ju:an«-Praxisstelle / Amadeu Antonio Stiftung Niedersachsen: Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus in der Jugendarbeit

Gedenkstätte Ahlem der Region HannoverAntisemitismus entgegentreten durch Erinnerungsarbeit

Michael Spaney, Executive Director Mideast Freedom Forum Berlin: Handlungsmöglichkeiten gegen israelbezogenen Antisemitismus

17:00 Uhr Open Space mit Sektempfang
17:30 Uhr Ende der Tagung
Termin(e): 29.01.2019 bis 30.01.2019
von 16:30 bis 17:30 Uhr
Ort

Neues Rathaus

  • Trammplatz 2
  • 30159 Hannover

Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung per Mail an SDR@hannover-stadt.de möglich. Bitte nennen Sie auch die gewünschten Vorträge!