Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Sieben Männer und zwei Frauen stehen vor einem Gebäude. Die Sonne scheint und alle lächeln. Im Hintergrund ist außerdem ein Transporter zu sehen und ein Teil eines weiteren Fahrzeuges. © Meyer, Region Hannover

Von links: Arend Hülsen (Realschulzweigleiter KGS Neustadt), Ralf Pulkowski und Bernd Knigge (Stadt Neustadt a. Rbge., Bereich Bildung), Frauke Schwarz (Projektmitarbeiterin), Erwin Jordan (Sozial- und Jugenddezernent Region Hannover), Klaus Borck (Leiter Jugendhilfestation Neustadt), Laura Held (Projektmitarbeiterin) und Derk Wiebe (Projektleiter) sowie Hans-Jürgen Kretz (Schulleiter Leine-Schule Neustadt)

Schulverweigerung

Die 2. Chance

Den Ursachen von Schulverweigerung begegnen durch enge Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule 

30 Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter ab 12 Jahren.
 6 sozialpädagogische Fachkräfte, je 2 Fachkräfte und 10 Plätze pro Standort
 Standorte: Neustadt a. Rbge., Ronnenberg und Uetze

Profil des Angebotes

  • Angebot für schulverweigernde Kinder und Jugendliche mit dem Ziel ihrer Reintegration in das bestehende Schulsystem
  • Erstellung eines individuellen Förderkonzeptes im Rahmen von intensiver Einzelbetreuung
  • regelmäßige Gruppentreffen (je 2-3,5 Stunden) mit gemeinsamen Mittagsessen und Hausaufgabenbetreuung
  • strukturierte Gruppenarbeit mit Methoden des Pädagogischen Rollenspiels, Interaktionsspielen, Kreativem Gestalten und Gesprächsrunden
  • regelmäßige Elterngespräche und –kontakte
  • enge Zusammenarbeit mit kooperierenden Schulen, örtlichem Allgemeinen Sozialen Dienst, Polizei, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, örtlichen Vereinen und Verbänden
  • Förderung der sinnvollen Freizeitgestaltung durch gemeinsame Freizeitaktionen mit erlebnispädagogischen Inhalten an Wochenenden und in den Ferien
  • Förderung der Motivation, Konflikt – und Reflexionsfähigkeit durch Bewertung von Verhalten und Anwesenheit in einem Teilnehmerpass
  • Bewilligung nach Aufnahme: ½ Jahr, Höchstverweildauer: 1 Jahr

Besonderheiten

  • Projektbegleitung und Evaluation durch Stiftung SPI -Sozialpädagogisches Institut Berlin und gsub- Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH
       

Lob für gute Arbeit

Ein Lob für gute Arbeit - das im Waldhof, Kinder- und Jugendheim, durchgeführte Projekt "Schulverweigerung-Die 2. Chance" wurde unter den bundesweit 200 Koordinierungsstellen als eines von zwei Praxisbeispielen ausgewählt und wird auf der Homepage der Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend präsentiert

Rechtsgrundlage:§ 27 Abs. 2 SGB VIII