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Mobile und ambulante Betreuung

Für Jugendliche und junge Erwachsene: Mobile Betreuung, ambulante Betreuung in eigener Wohnung oder ambulante Betreuung im familiären Rahmen

Mobile Betreuung

5 Aufnahmeplätze für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren

Profil des Angebotes

  • intensivste Form der stationären Einzelbetreuung in eigener Wohnung (Betreuungsschlüssel 1:3)
  • Voraussetzung ist ein Mindestmaß an sozialen Kernkompetenzen
  • der Schwerpunkt liegt in professioneller Beziehungsarbeit mit hoher Verantwortlichkeit für die betreuten Jugendlichen
  • kontinuierliche und zielorientierte Betreuung durch Haupt- und Co-Betreuer System mit Rufbereitschaft
  • gemeinsame Wohnungssuche; ggf. Nutzung einer Notwohnung in Krisensituationen
  • Unterstützung und Förderung im lebenspraktischen sowie im schulischen Bereich
  • Entwicklung individueller Ausbildungs- und Berufsperspektiven
  • Förderung sinnvoller Freizeitgestaltung
  • Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben, Beschäftigungsinitiativen und Schulen
  • Ergänzende Hilfsangebote durch die internen Fachdienste(Familientherapeut, Kunsttherapeutin und Lehrkräfte)
  • Anschließende interne Hilfen (z. B. ambulante Betreuung nach § 30 KJHG) können bei Bedarf ohne Betreuerwechsel angeboten werden
  • Vermittlung interner Hilfsangebote und Gewährleistung notwendiger Begleitung

Rechtsgrundlage: §§ 34 i.V.m. 41, 35a KJHG

Ambulante Betreuung in eigener Wohnung

Betreuung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab 17 Jahren

Profil des Angebotes

  • Einzelbetreuungsmaßnahme mit variabler Intensität und individuell angepasster Zielsetzung
  • die wöchentliche Betreuungszeit liegt zwischen 3 und 10 Nettostunden, sie wird im Rahmen des Hilfeplans vereinbart
  • Haupt- und Co-Betreuungssystem
  • gemeinsame Wohnungssuche; ggf. vorübergehend kurzfristige Unterbringung in einer Notwohnung
  • Unterstützung und Förderung im schulischen Bereich; Entwicklung individueller Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven
  • Vermittlung externer Hilfsangebote (z.B. therapeutische Hilfen, ABH etc.)
  • nach § 35 KJHG wird der Lebensunterhalt durch das Jugendamt sichergestellt
  • als pädagogisch sinnvolle Ergänzung nutzen wir eine Auslegungsmöglichkeit des § 30 i.V.m. § 41 KJHG. Die finanzielle Sicherung des Lebensunterhaltes erfolgt über Ausbildungsvergütungen, Bafög, Sozialhilfeleistungen o. ä.
  • rechtzeitig vor Ablauf einer Betreuung wird auf eine Selbstfinanzierung nach § 30 i.V.m. § 41 KJHG umgestellt, um die damit verbundene hohe Eigenverantwortung einzuüben.
  • Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlich geleisteten Fachleistungsstunden, die in Form eines Leistungsnachweises dokumentiert werden.

Rechtsgrundlage: §§ 30 i.V.m. 41, 35, 35a KJHG

Ambulante Betreuung im familiären Rahmen

Aufnahmealter zwischen 9 und 17 Jahren
 Betreuungsfokus liegt auf 1 Kind bzw. 1 Jugendlichen je Familie

Profil des Angebotes

  • Erziehungsbeistandschaft mit variabler Intensität und individuell angepasster Zielsetzung,
  • Haupt- und Co-Betreuer System mit der Möglichkeit intensiver Elternarbeit durch den Co-Betreuer; dadurch ist, wenn notwendig, parteiliche Unterstützung von Kind und Eltern möglich.
  • Vermittlung bei Konflikten, Förderung der innerfamiliären Kommunikation
  • Unterstützung und Förderung im schulischen und ausbildungsbezogenen Bereich
  • Förderung der Teilnahme an sportlichen und kulturellen Angeboten vor Ort
  • Vermittlung externer Hilfs- und Bildungsangebote ( z. B. Therapieformen, alternative Schulformen, Ferienfreizeiten etc.)
  • Abrechnung nach tatsächlich geleisteten Fachleistungsstunden, die in Form eines Leistungsnachweises dokumentiert werden

Rechtsgrundlage: §§ 30, 35, 35a KJHG