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Städtische Alten- und Pflegezentren

Das Pflegemodell

Die Pflege orientiert sich an den Pflegemodellen von Nancy Roper und Hildegard Peplaus.

Eine alte Dame vor herbstlichem Hintergrund © Fotolia

Die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen stehen im Vordergrund.

Als kommunale Einrichtung sind die städtischen Alten- und Pflegezentren in besonderem Maße zu engagiertem Handeln verpflichtet.

Alle Pflegebereiche arbeiten nach einer modernen Konzeption, die die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner in den Mittelpunkt stellt. Geboten wird eine ganzheitliche, aktivierende Pflege und Betreuung mit dem Ziel einer größtmöglichen Selbständigkeit und körperlichen, geistigen und seelischen Zufriedenheit.

Das Leitbild der städtischen Alten- und Pflegezentren und die Grundsätze eines humanistischen Menschenbildes werden in der praktischen Pflege und Betreuung umgesetzt. Dafür orientiert sich die Pflege in den städtischen Alten- und Pflegezentren an den Pflegemodellen von Nancy Roper und Hildegard Peplau.

Nancy Ropers Modell der individuellen Pflege

Das Pflegemodell von Nancy Roper stellt die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des pflegebedürftigen Menschen in den Mittelpunkt. Eine Pflege wird demnach in den Fällen notwendig, wenn eine Person ihre Lebensaktivitäten nicht mehr selbständig bewältigen kann. Die pflegerische Hilfe berücksichtigt und stärkt die Eigenaktivität und die erhaltenen Fähigkeiten der gepflegten Person (Konzept der "aktivierenden Pflege").

Unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewohnheiten wird eine individuelle Pflegeplanung unter Beteiligung der gepflegten Person und der Angehörigen erhoben, die die Grundlage für die individuellen Pflegemaßnahmen darstellt.

Ziel ist es, die gewohnte Lebensweise des pflegebedürftigen Menschen so wenig wie möglich zu unterbrechen und seine Selbständigkeit so weit wie möglich zu erhalten oder wiederherzustellen.

Die professionelle Fachpflege in den städtischen Alten- und Pflegezentren orientiert sich daher in der Anamnese, Planung und Ausführung an den Fähigkeiten der gepflegten Person, d.h. am Grad der Selbständigkeit, mit dem die pflegebedürftige Person ihre Aktivitäten ausführen kann. In der Praxis bedeutet dies, beispielsweise den Bewohner oder die Bewohnerin zu ermutigen, Handlungen des täglichen Lebens wie Mahlzeiten einnehmen oder Rasieren selbst auszuführen und dabei nur zu ermutigen und zu assistieren.

Hildegard Peplaus psychodynamisches Modell der Pflege

Im Mittelpunkt der Pflege steht nach Peplaus Pflegemodell die Pflegesituation, d.h. die Beziehung zwischen dem pflegebedürftigen Menschen und der Pflegekraft.

Pflegende und gepflegte Person stehen in einem dynamischen Prozess. Das Verhalten der pflegebedürftigen Person wird nach Ansicht Peplaus stark vom Verhalten der Pflegenden bestimmt. Deshalb ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der pflegebedürftigen Person wichtig für das Wohlbefinden der pflegebedürftigen Person und den Erfolg der Pflege.

Die korrekte Ausführung der Pflegetechniken alleine gewährleistet nicht den Erfolg der Pflege. Die innere Einstellung der Pflegefachkraft, ihr Vermögen, auf die pflegebedürftige Person individuell einzugehen und reflektierend zu handeln, sind entscheidend. Die Maßnahmen und Handlungen der Pflege sollen ganzheitlich auf die physischen, psychischen und sozialen Bedürfnisse des jeweiligen Menschen ausgerichtet werden.

Das Logo der Städtischen Alten- und Pflegezentren mit einem Gingko-Blatt und dem Schriftzug "In Geborgenheit leben" © LHH