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Linden-Nord

Spielplatz Brackebuschstraße

Vorgeschichte zur Bodenuntersuchung

Spielgeräte aus Metall auf dem Spielplatz Brackebuschstraße © LHH

Spielplatz Brackebuschstraße

Der Spielplatz Brackebuschstraße hat eine Größe von 1.850 m², befindet sich im Stadtteil Linden-Nord und ist Teil der Grünverbindung zwischen Limmerstraße und Leine.

Bereits Mitte des 19. Jahrhundert beginnt sich Linden industriell zu entwickeln. Es werden neben Fabrikgebäuden auch Arbeiterhäuser (Beispiel Weberviertel) gebaut. In der direkten Umgebung der heutigen Spielplatzfläche entstehen eine Tapetenfabrik und eine Fabrik zur Herstellung von Seife. Der Spielplatzbereich bleibt mit Ausnahme einer im südöstlichen Bereich gelegenen Hohlform (vermutlich Teich) unbebaut und ohne industrielle Nutzung. Die Hohlform wird vor 1920 noch mit Bauschutt und anderen Materialien verfüllt. Um 1941 entstehen Baracken für Zwangsarbeiter, welche durch Bombenangriffe größtenteils zerstört werden. Der Trümmerschutt wird auf der Fläche verteilt und das Gebiet bis zur Mitte der 1960er Jahre als Grünfläche genutzt. Der Spielplatz wird 1966 angelegt und bis heute mehrmals in Teilbereichen untersucht und umgebaut.

Für die bis jetzt noch nicht bzw. nicht nach aktuellem Stand der Wissenschaft untersuchten Bereiche des Spielplatzes Brackebuschstraße besteht daher weiterer Erkundungsbedarf.

Auf diesem Kinderspielplatz wurden daher im Oktober 2015 Bodenproben genommen. Inzwischen liegen die Gutachten zu den Untersuchungen vor und wurden vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ausgewertet.

Ergebnis: Für den Spielplatz Brackebuschstraße hat sich der Altlastenverdacht nicht bestätigt und die Fläche kann weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.