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Linden-Süd

Spielplatz Dreikreuzenstraße

Informationen zur Bodenuntersuchung

Im Vordergrund ein mit Bänken ausgestatteter Sitzbereich unter Bäumen, im Hintergrund Schaukeln und eine Rutsche für Kinder © LHH

Spielplatz Dreikreuzenstraße

Der  ca. 1150 m² große Spielplatz Dreikreuzenstraße liegt an der gleichnamigen Straße im Stadtteil Linden-Limmer. Im 20. Jahrhundert befanden sich im Umkreis des Spielplatzareals einige altlastenverdächtige Gewerbebetriebe. Heute liegt der Spielplatz inmitten eines Wohngebietes.

Die Auswertung historischer Luftbilder hat ergeben, dass vor der Errichtung des Spielplatzes (1988) auf einer Teilfläche des Spielplatzes Wohnhäuser standen (60er Jahre) und später die Fläche brach lag (1987). Die historische Recherche ergab, dass nördlich vom Spielplatz (Tonstraße 2) ein Gewerbe für Holz und Bautenschutz ansässig war (1992 bis 1995). Im Osten (Dreikreuzenstraße 7)  gab es ein Gewerbe der Branchengruppe Maschinenbau (1960) und ein Zentralheizungs- und Lüftungsbauerbetrieb (1986 bis 1999). Bodenleger, Holz- und Bautenschutzgewerbe haben sich süd-östlich des Spielplatzes (Dreikreuzenstraße 6) niedergelassen (1999). Auf diesen Grundstücken wurden möglicherweise umweltrelevante Produktionsmittel verwendet. Daraus folgte der Verdacht auf mögliche Einträge umweltrelevanter Stoffe in die Böden des Spielplatzes.

Für den Spielplatz Dreikreuzenstraße bestand daher weiterer Erkundungsbedarf.

Im April 2016 wurden aus diesem Grund Bodenproben auf dem Spielplatz Dreikreuzenstraße entnommen. Inzwischen liegt das Gutachten zu der Untersuchung vor und wurde vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ausgewertet.

Ergebnis: Für den Spielplatz Dreikreuzenstraße hat sich der Altlastenverdacht nicht bestätigt und die Fläche kann weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.