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Südstadt

Spielplatz Stephansplatz

Informationen zur Bodenuntersuchung

Sandkiste und Spielgeräte auf dem Spielplatz Stephansplatz © LHH

Spielplatz Stephansplatz

Der Spielplatz Stephansplatz liegt im Stadtteil Südstadt und wird im Osten und Westen durch die Straße Stephansplatz, im Süden von der Geibelstraße und im Norden von der Bandelstraße begrenzt. Er hat eine Gesamtgröße von ca. 8.000 m2.

Der Spielplatz wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Garten- und Ackerland genutzt (1894 Planung Schmuckplatz). Durch eine erhöhte Bevölkerungszahl wurde der Stephansplatz zusammen mit der Bandelstraße und der Geibelstraße als innerstädtische Grünfläche mit Kinderspielplatz errichtet und wird bis heute auch so benutzt. Zudem wird hier seit 1912 in den Sommermonaten ein Wochenmarkt abgehalten. In unmittelbarer Umgebung gab es aus historischer Sicht zahlreiche Gewerbebetriebe, wie z. B. nordwestlich des Spielplatzes, die ab 1845 Druckfarben herstellte und deren Gebäude im Krieg zerstört und nach 1957 abgerissen wurden. Aber auch eine Tankstelle nördlich des Stephanplatzes soll existiert haben. Weiterhin wurden auf dem Gelände in den 1970er Jahren Altöle in 200 Liter-Fässern gelagert.

Durch den Krieg wurde eine Vielzahl der Gebäude rund um den Stephansplatz zerstört. Der Spielplatz Stephansplatz lag vor Kriegsende auf einem niedrigeren Höhenniveau als die angrenzenden Häuser und wurde nach Kriegsende mit Trümmerschutt aufgefüllt.

Durch die Vornutzungen sowie die flächenhaften Trümmerschuttauffüllung bestand auf dem Stephansplatz weiterer Erkundungsbedarf. Es war weiterhin zu klären, ob die LHKW-Belastung des Grundwassers die Bodenluft unterhalb des Spielplatzes beeinflusst.

Im September 2014 wurden auf dem Spielplatz Stephansplatz Bodenproben genommen. Inzwischen liegen die Gutachten zu den Untersuchungen vor und wurden unter anderem vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ausgewertet.

Ergebnis: Für den Spielplatz Stephansplatz hat sich der Altlastenverdacht nicht bestätigt und die Fläche kann weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.