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Fulgurit: Region Hannover widerspricht Zeitungsmeldung

Der Antrag zur Nutzung der Deponie Deetz liegt bereits vor und auch in anderer Hinsicht sind die Äußerdungen in dem Artikel falsch.

Zerbrochene Platten auf Erdreich

Hannover, 15.03.2011

Antrag zur Nutzung der Deponie Deetz liegt vor

Hannover/Wunstorf – Die Regionsverwaltung hat heute (15.3.) einem Zeitungsbericht widersprochen, nach dem den zuständigen Behörden in Brandenburg noch kein Antrag auf Einlagerung von asbesthaltigen Produktionsrückständen des ehemaligen Fulguritwerkes Luthe auf der Deponie Deetz bei Potsdam vorliegt. „Richtig ist, dass der Deponiebetreiber, die Märkische Entsorgungsanlagen Betriebsgesellschaft mbH (MEAB), beim Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) des Landes Brandenburg den Antrag auf Genehmigung der Entsorgung eingereicht hat. Er wird dort derzeit bearbeitet“, stellte Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, klar. 

Auch in anderer Hinsicht seien die in dem Artikel wiedergegebenen Äußerungen falsch: „Das LUGV hat die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit der Entsorgung bereits bei der Angebotsabgabe bestätigt. Hinsichtlich der Menge - 160.000 Tonnen Asbestzementschlamm und 10.000 Tonnen Asbestzementscherben - liegt die Annahmeerklärung der MEAB vor. Die Deponie Deez kann demnach auch nicht an ihre Kapazitätsgrenze stoßen, wie berichtet wurde“, so  Priebs. Mit der Auftragserteilung im Februar an die Firma Heilit durch die Eichriede Projektgesellschaft sei das Genehmigungsverfahren für den Abtrag und die Deponierung des Luther Asbestmaterials unverzüglich in Gang gesetzt geworden. Er rechne damit, dass der Entscheidungsprozess zügig abgeschlossen werden könne, sagte der Dezernent.

 

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