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CO2-Bilanz

Die Erde aus dem All gesehen © Nasa

Die Erde aus dem All gesehen

Die CO2-Bilanz der Stadt Hannover für den Zeitraum 1990 bis zum Jahr 2011 liegt vor.

Der Energieverbrauch in der Landeshauptstadt Hannover ging im Zeitraum 1990 – 2011 insgesamt nur um 1,7 % zurück, wobei die Haushalte mit 22 % Reduktion den Hauptanteil tragen. Der Verbrauch für den Sektor Gewerbe und Industrie stieg dagegen um 9 % an während der Verkehrssektor eine geringfügige Abnahme von 1,8 % aufweist.

Der Emissionsfaktor für Strom hat sich von 1990 bis 2011 um 9 % und der für Fernwärme um 43 % verbessert. Ursachen sind neben der Effizienzsteigerung innerstädtischer Kraftwerke auch der eingesetzte Brennstoffmix, der Fernwärmeausbau und die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. Daher ist die CO2-Bilanz Hannovers etwas besser als die Energiebilanz:

Die CO2-Emissionen verringerten sich von 1990 bis 2011 insgesamt um 4,3 %. Dabei gab es im Sektor Haushalte (ca. 20 % der Gesamtemissionen) eine Abnahme um 18 %, im Sektor Wirtschaft (ca. 60% der Gesamtemissionen) eine Zunahme um 1 % und im Verkehrssektor (ca. 20% der Gesamtemissionen) eine Abnahme um 2,8 %.

Bei der Bewertung obiger Werte ist zu berücksichtigen, dass es im Zeitraum 1990-2011 überlagernde Effekte durch einen Anstieg der Bevölkerungszahl (+ 2,5 %), der Wohnfläche pro EinwohnerIn (+12 %), der Wirtschaftsleistung (+ 11 % Netto-Inlandprodukt) und durch Witterungseinflüsse im jeweiligen Jahr gab.

Die CO2-Emissionen pro Kopf sanken im Zeitraum 1990 – 2011 von 12,3 Tonnen auf 11,4 Tonnen und damit um 7,3 %.

Als Fazit ist festzuhalten, dass die allgemein akzeptierten Klimaschutzziele (im Zeitraum 1990 – 2020 Reduzierung um 40%), wenn überhaupt, dann nur mit erheblich verbesserten nationalen und EU- Rahmenbedingungen erreicht werden können.