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Warum fördert die Stadt Nah- und Fernwärmeanschlüsse?

Hintergrundinformationen

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird, anstatt einen Großteil ungenutzt zu lassen, die Energie quasi doppelt genutzt – das spart Ressourcen und reduziert den Ausstoß von klimaschädlichem CO2. Beste Beispiele sind die hocheffizienten Heizkraftwerke von enercity, die ihre Wärme in das Fernwärmenetz der Stadt Hannover einspeisen. Blockheizkraftwerke (BHKW) sind erheblich kleinere dezentrale KWK-Anlagen. Sie sind auf den Wärmebedarf eines Gebäudes oder Quartiers ausgerichtet. Gleichzeitig speisen sie Strom in das öffentliche Netz ein oder decken den Stromeigenbedarf vor Ort. Entsprechend hoch sind die Klimaschutzpotentiale.

Die Landeshauptstadt Hannover will mehr Klimaschutz bei der Wärmeversorgung. Hierzu soll der Fernwärmeanteil am Wärmemarkt in Hannover von aktuell 22 % auf 30 % ausgebaut und die dezentrale KWK außerhalb des Fernwärmenetzes erhöht werden. Das ist ein wichtiger Bestandteil zur Erreichung des Klimaschutzziels der Landeshauptstadt Hannover, bis 2020 eine CO2-Einsparung von 40 % gegenüber 1990 (Basisjahr) zu erreichen.