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Raumtemperatur und Behaglichkeit

Zusammenspiel zwischen Dämmung und richtiger Belüftung

Behaglichkeit © enercity Fonds proKlima

Unterschied Behaglichkeit Passivhaus und Altbau

Für ein gesundes und behagliches Raumklima in der Wohnung sind neben dem persönlichen Empfinden (körperliche Verfassung, Bekleidung, Betätigung) mehrere Faktoren entscheidend: die Raumlufttemperatur, die Oberflächentemperaturen der Wände, Fenster und Türen, die Luftfeuchtigkeit, die Luftqualität sowie das Fehlen von Zugluft.

Die folgenden Tipps beziehen sich auf den Winter und die Übergangszeit, also auf die Heizperiode, da im Sommer in der Regel nicht geheizt wird.

Wie wird meine Wohnung während der Heizperiode behaglich warm?

Eine gleichmäßige Raumtemperatur trägt erheblich zur Behaglichkeit bei.

  • Wenn Sie nicht zuhause sind, drehen Sie dennoch das Thermostatventil leicht auf. Dadurch kühlen die Wände und Möbel nicht komplett aus, und die Wärme bleibt länger gespeichert.
  • Sind Wände und Möbel nicht kühler als die Raumtemperatur, gibt es keine Kältestrahlung und Sie fühlen sich in Ihren vier Wänden wohl. Dann reicht sogar eine etwas niedrigere Raumtemperatur.
  • Durch gut gedämmte Außenwände (Dämmung) ist die Temperatur an der Wandoberfläche im Winter höher als bei ungedämmten Wänden, da die Wärme im Raum gehalten wird.
  • Wärmere Innenwände vergrößern den nutzbaren Wohnraum, denn Sie können die Möbel näher an die Außenwand rücken – ohne Schimmelpilzrisiko.
  • Vermeiden Sie Zugluft. Dichten sie alle undichten Fenster und Türen ab.
  • Halten Sie die Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen.
  • Gute Qualität der Luft ist nur durch richtiges Lüften zu erreichen.
  • Kleiden Sie sich passend zur Jahreszeit (v.a. im Winter!).