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Klimaschutzregion Hannover

Jugendliche präsentieren Klimaschutz-Projekte

Schüler-und Jugendgruppen stellen ihre Projekte und Ideen zum Klimaschutz vor. Es wurden auch die acht Mitglieder des neuen Klimaweisen-Rates vorgestellt.

Vier junge Frauen. Eine spricht in ein Mikrofon. © Ch.Stahl / Region Hannover

Stellten ihre Ideen für die Mobilität der Zukunft vor (v. l. ): Die ÜSTRA-Auszubildenden Antonia Basse, Diana Fullmann, Melise Sahin und Aileen Gödecke

Wie sich Jugendliche für den Klimaschutz engagieren, hat die öffentliche Veranstaltung des Kuratoriums Klimaschutzregion Hannover „Generation Klimaschutz – Jugend als Motor der Energiewende“ gezeigt. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten am 15. November 2017 die Präsentationen verschiedener Schüler- und Jugendgruppen in der ÜSTRA-Remise. Anschließend diskutierten sie mit den Kuratoriumsmitgliedern und dem Publikum über Zukunftsperspektiven. Der hannoversche Rapper SPAX moderierte die Veranstaltung.

Die Projekte und Ideen der Jugendlichen reichten von einer „Klima-Geocaching-Tour“ über emissionsfreie Seilbahnsysteme bis hin zur Erkenntnis, dass Basisarbeit in den Schulen zum Energiesparen elementar wichtig ist. Letzteres zeigte eine Gruppe der IGS Bothfeld. Die Greenpeace-Jugend Hannover sprach das Problem des Ohnmachtsgefühls vieler Jugendlicher angesichts der Vielzahl globaler Missstände an. Das Jugendumweltnetzwerk JANUN e. V. betonte allerdings auch, dass mit spaßigen Mitmach-Aktionen wie der Klima-Challenge und vielen kleinen Schritten vor Ort einiges erreicht werden kann. Zudem präsentierten vier Auszubildende der ÜSTRA ihre Ideen für die Mobilität der Zukunft.

„Eine klimaneutrale Region Hannover bis zum Jahr 2050 setzt voraus, dass alle gesellschaftlichen Kräfte und Gruppen zusammenarbeiten. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Jugendliche für den Klimaschutz engagieren und mit eigenen Projekten Anstöße geben“, betonte Prof. Dr. Axel Priebs, Erster Regionsrat und Umweltdezernent der Region Hannover. Auch Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jugendgruppen: „Ob schulisches Energiemanagement oder öffentlichkeitswirksame Aktionen für den Klimaschutz – jeder Beitrag zählt und trägt zu einem klimabewussteren Leben bei. Zudem transportieren die Jugendlichen das Thema Klimaschutz auch in die Familien und stoßen dort Diskussionen an.“

Klimaweisen-Rat unterstützt Klimaschutzarbeit

Werner Backeberg, Vorsitzender des Kuratoriums und Bürgermeister der Gemeinde Uetze, stellte außerdem den neuen Klimaweisen-Rat vor. Er besteht aus acht ausgewählten unabhängigen Personen übergeordneter wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Funktion und erhält einen Gaststatus im Kuratorium. Der für die Kommunalwahlperiode 2017 bis 2021 berufene Klimaweisen-Rat soll durch zukunftsweisende Empfehlungen und Meinungen zur strategischen Ausrichtung Impulse für die Klimaschutzarbeit geben. „Auf dem Weg zur klimaneutralen Region wird uns der Klimaweisen-Rat zu aktuellen klimarelevanten Fragestellungen fachlich beraten und begleiten“, erläuterte Backeberg.

Die acht Mitglieder des Klimaweisen-Rates sind:

  • Reinhard Benhöfer, Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover
  • Angelika Blencke, Architektenkammer Niedersachsen
  • Prof. Dr. Günter Groß, Institut für Meteorologie und Klimatologie der Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Dr. Lars-Oliver Gusig, Institut für Konstruktionselemente, Mechatronik und Elektromobilität der Hochschule Hannover
  • Dr. Susanne Leifheit, Volkswagen Nutzfahrzeuge
  • Prof. Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
  • Hans-Heinrich Schmidt-Kanefendt, Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
  • Dr. Barbara Warner, Akademie für Raumforschung und Landesplanung

Der Klimaweisen-Rat kommt im Januar 2018 zu seinem ersten Treffen zusammen.

Das im Jahr 2012 gegründete Kuratorium Klimaschutzregion Hannover unterstützt das Ziel einer klimaneutralen Region bis zum Jahr 2050. Rund 50 Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sowie aus Kammern und Verbänden sind darin vertreten.

Weitere Informationen: www.hannover.de/kuratorium-klimaschutzregion