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Leitung Klima­schutz­leit­stelle Region Hannover

Dezernat III.2

Landeshauptstadt Hannover

Bereich Umweltschutz

Klimaschutzleitstelle

Klimaschutz im Alltag 2050

Zukunftsdialoge und Werkstätten

Wie kann eine „klimaneutrale Gesellschaft“ im Jahr 2050 in der Region Hannover aussehen?

  • Welche Veränderungen und Anpassungen im alltäglichen Verhalten jeder Person sind notwendig, um die klimaneutrale Region 2050 zu erreichen?
  • Welche Möglichkeiten und Maßnahmen bieten sich dafür an?
  • Was muss geschehen, damit die BürgerInnen der Region Hannover diese Veränderungen für ihre alltägliche Lebensweise annehmen und konkret dauerhaft umsetzen?

Mit diesem Thema setzte sich das Projekt Masterplan 100 % für den Klimaschutz mit Werkstattangeboten und Quartiersdialogen gemeinsam mit Einwohnerinnen und Einwohnern in Stadt und Region auseinander. 2013 wurden hierfür in fünf Quartieren in der Landeshauptstadt Strategien Instrumente zur Partizipation diskutiert und ausprobiert, sowie (Projekt-)Ideen und Visionen gesammelt.

Folgende Bausteine gehörten dazu:

1. Recherche „Hintergründe und Gute Praxis“: Welche innovativen Methoden sind erprobt und zählen ggf. in andern Regionen bereits zur guten Praxis. Welche Autoren beschäftigen sich mit einem gesellschaftlichen Wandel oder der großen Transformation?

2. Experteninterviews mit Akteuren: Dies waren persönliche Gespräche mit 20 Akteuren aus Forschung und Beteiligungspraxis, Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten in partizipativen Prozessen oder in der Visionsarbeit. Im Projekt sollte herausgefunden werden, was als gute Praxis gilt, welche innovativen Ansätze es gibt und welche Methode für welche Fragestellung herangezogen werden kann. Es ging um Partizipation, Visionsfindung, innovative Beteiligungsansätze, die Moderation von gesellschaftlichen Veränderungsprozessen und von Sozialinnovationen. Gesucht wurden Ideen von Wandelagenten und Innovatoren.

3. Kreativwerkstätten in Stadtteilquartieren: Durchgeführt wurden fünf unterschiedliche Werkstätten in verschiedenen Stadtteilquartieren, die verschiedene Zielgruppen ansprachen. Dabei wurde an bestehende Prozesse und Dialoge im Bereich der Stadtteilentwicklung und BewohnerInnenpartizipation angeknüpft wie z.B. an BürgerInnendialoge oder Foren.

Dabei wurden verschiedene Formate wie Socialbar, Talkshow, Wunschproduktion und unterschiedliche Kreativwerkstätten durchgeführt, mit dem Ziel, gute Formate für die Aktivierung und Unterstützung von Wandelprozessen und mögliche Sozialinnovationen sichtbar zu machen.

4. Quartierskonferenzen und Wunschproduktion: Kleine Konferenzen sowie eine Wunschproduktion ergänzten die Werkstätten und den Prozess der Ideenfindung in den Stadtteilen Nordstadt, Südstadt, Herrenhausen, Mitte und Oststadt. Sie wurden in Kooperation mit den Stadtbezirken durchgeführt, in Anknüpfung oder zumindest unter Berücksichtigung geplanter Aktivitäten im Jahr 2013 wie z.B. den Familienkonferenzen. Kernfrage war: Welche Anforderungen haben AnwohnerInnen an ihre Stadt im Wandel?

5. Jugendwerkstätten mit Schülerinnen und Schülern: In drei Zukunftswerkstätten wurden mit Schülerinnen und Schülern aus dem Umland Hannovers Bilder und Ideen für das Leben in einer klimaneutralen Region Hannover 2050 entwickelt.

Am Ende der ersten Projektphase wurden alle Instrumente ausgewertet.