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Lokale Agenda 21

Agenda-Prozess

Vom stadtweiten Dialog zur konkreten Umsetzung

Transparente mit verschiedenen politischen Forderungen sind im Rathaus aufgehängt © Landeshauptstadt Hannover

Politische Forderungen stellen und aktiv mitarbeiten

"Was ist für uns wichtig, in dieser Stadt, in der wir wohnen, arbeiten und leben für heute, morgen und übermorgen? Welche Ziele sollen erreicht werden, und welche Maßnahmen sind notwendig, damit diese Stadt eine Lebensqualität erhält, in der auch unsere Kinder und Enkelkinder gut leben können, weil sie dauerhaft sozialverträglich und umweltschonend ist, ohne zusätzliche Lasten in anderen Regionen oder Ländern zu verursachen?"

Mit diesen Fragen haben sich die Agenda-Arbeitsgruppen "Arbeit", "Freizeit", "Konsum" und "Wohnen" von 1996 bis 1998 auseinander gesetzt, um Wege für eine zukunftsgerechte Stadt zu gehen und Lösungsansätze aufzuzeigen. Auch in Zukunftswerkstätten und Workshops wurden Leitbilder, Ziele und Maßnahmen entwickelt und der Politik und dem Rat vorgeschlagen. Zahlreiche Projekte wurden seither innerhalb und außerhalb der Verwaltung umgesetzt. Andere sind in das Handlungsprogramm zur Stadtentwicklung 2001 bis 2005 eingeflossen oder haben neue Diskussionen angeregt. Im neuen Stadtentwicklungskonzept "Mein Hannover 2030" ist Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe fest verankert.

Der Agenda 21-Prozess versteht sich als ein langfristiger, innovativer Prozess, der in alle Bereiche und auf allen Ebenen (Stadtteile, Schulen, Betriebe, Privathaushalte, Stadt und Region, etc.) hineinreicht. Dabei sollen möglichst viele Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Herkunft und gesellschaftlichem Status einbezogen werden. Sie sollen motiviert werden, sich den Zielen der Nachhaltigkeit anzuschließen und durch ihre Beteiligung zu einer zukunftsfähigen Stadt beitragen.