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Nachhaltige Ge(o)heimnisse

Ernährung sichern

Hier erhalten Sie Informationen zum Cache "Ernährung sichern"

Kleingarten in Hainholz mit Mangold © Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro

Kleingarten in Hainholz mit Mangold

Koordinaten: N 52° 24.356 E 009° 43.539

GC-Code: GC77P81

 

Beschreibung

Dieser Geocache widmet sich dem Globalen Nachhaltigkeitsziel (SDG) Nr. 2  „Ernährung sichern ".

Um diesen Geocache zu loggen, musst du dich vor Ort mit Insekten beschäftigen. SPINNEN, SCHABEN und AMEISEN werden dir sicher helfen, den richtigen Weg zum Logbuch zu finden.

Zum Öffnen des Caches benötigst du den Schlosscode 369. Bitte denke daran, ihn hinterher wieder ordnungsgemäß zu verschließen.

Alle Nachhaltigen Ge(o)heimnisse sind geeignet für Fahrradtouren und im Sinne der Nachhaltigkeit wäre es toll, wenn sie nicht mit dem Auto angefahren werden.

 

Das Ziel Nr. 2 der SDGs: Ernährung sichern, nachhaltige Landwirtschaft fördern

Symbol für globales Nachhaltigkeitsziel Nr. 2 "Ernährung sichern" © Vereinte Nationen

Das SDG-Ziel Nr. 2: "Ernährung sichern"

Der Hunger soll beendet werden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreicht und eine nachhaltige Landwirtschaft gefördert werden. Die landwirtschaftliche Produktivität und die Einkommen der kleinbäuerlichen Erzeuger sollen verdoppelt werden. Die Vielfalt von Saatgut, Kulturpflanzen sowie Nutz- und Haustieren soll bewahrt werden.

 

Was habe ich damit zu tun?

Obwohl weltweit genügend Nahrungsmittel produziert werden, um alle Menschen ausreichend zu ernähren, hungern dennoch ca. 800 Millionen Menschen. Ursachen dafür sind z.B. zu kleine Anbauflächen, zu geringe Löhne, schwankende Nahrungsmittelpreise, der Klimawandel, der Anbau von Getreide für Biosprit, Energieerzeugung oder als Futtermittel für Nutztiere, aber auch der Landraub oder die Saatgutpatente großer Agrarkonzerne. Kleinbauern, die einen Großteil der weltweiten Nahrungsmittel produzieren, sind am stärksten davon betroffen.

Hunger ist aber nicht nur ein Problem in den Entwicklungsländern. Auch in Deutschland sind immer mehr Menschen nicht in der Lage sich ausreichend zu ernähren. Betroffen sind häufig Kinder und Jugendliche, aber auch Migranten, Flüchtlinge und ältere Menschen.

In Zukunft wird auch die Ernährung von Millionen Menschen in den wachsenden Städten eine große Herausforderung darstellen. Die Förderung einer kleinbäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft ist daher ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der weltweiten Ernährung. Produkte aus der ökologischen und regionalen Landwirtschaft, aus dem fairen Handel sowie die Reduzierung des Fleischkonsums spielen dabei eine wichtige Rolle.

Auch die Selbstversorgung in den Städten gewinnt an Bedeutung. Immer mehr Menschen folgen diesem Trend und bauen Obst und Gemüse auf dem Balkon, im eigenen Garten, in Gemeinschaftsgärten, auf öffentlichen Flächen oder, wie hier in der Kolonie Feierabend e.V., in ihren Kleingärten an.

Dank engagierter Initiativen gibt es auch heute noch Saatgut von alten, regionalen Obst- und Gemüsesorten, das auch in Hannover gesät, getauscht und verkauft wird.

17 Ziele für eine global nachhaltige Entwicklung

17 Piktogramme, die die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen darstellen © Vereinte Nationen

Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele

Die Landeshauptstadt Hannover hat sich der internationalen „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ mit ihren 17 globalen Nachhaltigkeitszielen angeschlossen. Diese 17 so genannten „Sustainable Development Goals“, kurz SDGs, gelten für alle Staaten und sollen bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden. Politik, Kommunalverwaltungen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft sowie jede und jeder Einzelne sind zum Handeln aufgefordert, um gemeinsam Armut und Hunger zu beenden, Gleichberichtigung und Bildung zu fördern, den Klimawandel zu bekämpfen und die natürlichen Ressourcen zu schützen.

 

Tipps:

  • Warum nicht  gemeinsam Buddeln, ökologisch gärtnern, pflanzen, säen, ernten, Saatgut tauschen oder Erfahrungen austauschen? In Hannover gibt es viele Möglichkeiten gemeinschaftlich zu gärtnern und neue Menschen kennen zu lernen. Die Gartenkarte gibt einen Überblick über Gärten und Initiativen in Hannover: www.isghannover.de/gartenkarte-hannover
  •  Werden Sie Teil einer Verbraucher-Erzeuger-Gemeinschaft im Sinne der solidarischen Landwirtschaft. Gemeinsam mit anderen Menschen kooperieren Sie mit einem Landwirt aus der Region und geben ihm eine Abnahmegarantie für seine Produkte. Im Gegenzug können Sie mitbestimmen, was angebaut wird.  www.solidarische-landwirtschaft.org
  • Wenn es ein Stück Fleisch sein soll, dann am besten ein Stück Bio-Fleisch aus der Region. Die Transportwege dafür sind kurz und somit klimaschonend und Sie können die Höfe in den meisten Fällen auch selber besuchen.
  • Geben Sie beim Einkauf regionalen Produkten den Vorrang. Damit unterstützen Sie die Bauern in Ihrer Umgebung und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Mit dem Kauf von Produkten aus dem fairen Handel unterstützen Sie Kleinbauern in den Entwicklungsländern
  • Kaufen Sie nicht immer die billigsten Produkte - auch Landwirte in Deutschland benötigen einen gerechten Lohn
  •  Kaufen Sie nur so viele Lebensmittel, wie Sie auch verbrauchen können. Für ihren Anbau werden natürliche Ressourcen verbraucht, die viel zu wertvoll sind, um in der Tonne zu landen.

 

Weiterführende Informationen und Links

Informationen zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen

http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/index.html

www.un.org/sustainabledevelopment (englisch)

Ernährungssituation weltweit

FIAN Deutschland e.V.

Food and Agriculture Organization of the United Nations - FAO (englisch)

Gärtnern in der Stadt

Kleingärten in Hannover

Urban Gardening in Hannover (Transition Town Hannover)

Vermehrungsgarten

Internationale Stadtteilgärten

Nachhaltige Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs e.V.

Adresse

  • Im Othfelde
  • 30165 Hannover