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Faire Woche in Hannover: Fairer Handel in Syrien

Wie fairer Handel demokratische Strukturen in Syrien schaffen könnte. Diskussion über Möglichkeiten des gemeinsamen Handelns.

Zwei Hände formen mit Getreidekörnern ein Herz © Foto: Bildungsverein Hannover

Getreideherz

Fast täglich hören wir beunruhigende Nachrichten vom Bürgerkrieg in Syrien. Doch es gibt auch Positives zu berichten. So bauen zum Beispiel in Rojava, dem demokratischen Autonomiegebiet Nordsyriens, Frauen ein Dorf komplett neu auf. Die in Kooperativen und Räten organisierten Frauen, möchten selbstbestimmt leben und ein gemeinschaftliches und ökologisches Leben im Dorf fördern.

An vielen anderen nicht (mehr) umkämpften Orten haben Bäuerinnen und Bauern damit begonnen, die Versorgung der Bevölkerung wieder mit heimischen Produkten zu sichern. Für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur und für die Versorgung der Bevölkerung kann der ökologische Landbau und der (faire) Handel mit Produkten wie Oliven, Zitronen, Äpfel und Baumwolle beitragen.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Syrien und Deutschland soll darüber diskutiert werden, ob ökologischer Anbau und der Faire Handel auch dazu beitragen können, die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, Geschlechtergleichstellung, demokratischen Teilhabe und Aussöhnung in ein zukünftiges und friedliches Syrien zu verankern.

Veranstalter:

Bildungsverein Hannover e.V. und Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro

Termin(e): 18.09.2018 
von 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort

Bildungsverein

  • Viktoriastraße 1
  • 30451 Hannover