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Aktivitäten

Die Landeshauptstadt Hannover engagiert sich seit Jahren mit verschiedenen Aktionen für die Reduzierung von Plastik. 

"Hannoccino" von aha – eine gute Alternative zum To-go-Becher

Seitdem verschiedene Cafés und Bäckereien selbst mitgebrachte Becher akzeptieren, ist der Verzicht auf den Einwegbecher einfach geworden. Eine Alternative ist zudem der "Hannoccino", der inklusive Deckel für 4,00 Euro zu haben ist. In der Region Hannover gibt es über 180 sogenannte Wechselstuben, in denen der gebrauchte gegen einen frisch gespülten Becher eingetauscht werden kann. Auch in einigen Schulen, wie zum Beispiel der Tellkampfschule und der BBS Handel, ist er bereits im Einsatz. Der Hannoccino-Becher besteht weitestgehend aus Biobestandteilen und ist dementsprechend biologisch abbaubar. Der Becher besteht überwiegend aus Biopolymeren, Naturharzen, Cellulose und natürlichen Verstärkungsfasern. Er ist lebensmittelecht und spülmaschinengeeignet. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des "Hannocino" (externer Link)

Agenda-Plenum

Seit bereits 20 Jahren dient das Agenda 21-Plenum der Information, dem Austausch und der Vernetzung von Vereinen, Einrichtungen, Initiativen, Politik, Verwaltung und interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum Thema nachhaltige Entwicklung in Hannover. Dazu werden in der Regel pro Plenum drei bis vier beispielhafte Projekte und Aktivitäten mit Hilfe von PowerPoint Präsentationen oder mündlich vorgestellt. Am 19. Juni wurde das Thema "Plastik vermeiden" aufgegriffen und in kleinen Arbeitsgruppen erste Projektideen dazu entwickelt.

Gute Lebensmittel für Alle

Die Kampagne "Gute Lebensmittel für Alle" hat zum Ziel, die Bevölkerung zu den Themen Landwirtschaft und Lebensmittel zu informieren und zu sensibilisieren und so zu nachhaltigem Konsum anzuregen. Hierbei wird auch "über den Tellerrand"  hinausgeblickt und auf globale Zusammenhänge aufmerksam gemacht und ein Bezug zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hergestellt. Neben der Herstellung wird auch ein Blick auf den Anfall von Verpackungs- und Plastikabfällen geworfen. Hauptbestandteile der Kampagne sind die Ausstellung "ÜberLebensmittel" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für die Öffentlichkeit und ein pädagogisches Begleitprogramm für Schulen. Im Zeitraum 13. September bis 28. November 2019 haben Schulen ab Sekundarstufe I und berufsbildende Schulen in der Region Hannover - Stadt und Umland - die Möglichkeit, zwischen drei betreuten Programmen zu wählen. 

Kleefeld unverpackt

Die Stadtteilinitiative "Kleefeld unverpackt" hat das Ziel, gemeinsam im Stadtteil auf das Thema Plastikmüll aufmerksam machen und Wege zur Müllvermeidung und zu alternativen plastikfreien Produkten zu entwickeln. Folgende Aktionen sind geplant: Filme und Podiumsdiskussionen,  Besichtigung einer Mülldeponie/ eines Wertstoffhofes, Müllsammelaktionen im Stadtteil, Workshops sowie Kooperationen mit ortsansässigen Geschäften.

Fangfrisch aus Hannover

Greenpeace-Aktion "Fangfrisch aus Hannover": Am Samstag, den 21.07.2018, waren 38 Paddler vom Kanu Sport Club (KSC), dem Hannoverschen Kanu Club von 1921 (HKC), Paddel Klub Hannover e.V., sowie dem Gehörlosen Sport Verein Braunschweig e.V. mit ihren Booten an Hannovers Gewässer gekommen, um die Greepeace-Aktivisten bei einer groß angelegten Müllsammelaktion in Ihme und Leine zu unterstützen.

Plastikpiraten

Plastikpiraten - Plastikmüll am Maschsee: Plastikmüll, der in Bächen und Flüssen landet, gelangt irgendwann in die Meere. Dort gefährdet er Tiere und gelangt in die marine Nahrungskette. Das Vorkommen von Plastikmüll in und an deutschen Fließgewässern ist vielerorts noch unerforscht. Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren können die Wissenschaft im Rahmen der Aktion "Plastikpiraten - Das Meer beginnt hier!" dabei unterstützen, diese Lücke zu schließen.

Schüler*innen finden Mikroplastik in Kosmetika

Es ist ziemlich einfach, Mikroplastikpartikel in Kosmetika wie zum Beispiel Duschgel oder Shampoo festzustellen. Für einen sehr eindrücklichen Versuch, der bereits mehrfach in Schulklassen durchgeführt wurde, werden lediglich Kaffeefilter und mehrere Filtertüten benötigt sowie verschiedene Produktproben. Die Filter können entweder direkt in ein Waschbecken gestellt werden oder auf einen Behälter, mit dem das gefilterte Wasser aufgefangen werden kann. Aus der Duschgel- oder Shampoo-Flasche wird ein maximal 10 Zentimeter langer Strang in einen Filter gedrückt. Die Produktproben können die Schüler*innen von zu Hause mitbringen. Anschließend wird mit Wasser durchgespült. Es sorgt für große Aha-Erlebnisse, wenn Mikroplastik zum Vorschein kommt. Schnell entsteht eine Diskussion über die Notwendigkeit und die Auswirkungen von Kunststoff in Kosmetika.