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Aktionswochen

Faire Woche 2020 in Hannover

Jedes Jahr im September findet die bundesweite Faire Woche statt. In diesem Jahr lautete das Motto „Fair statt mehr“. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie ein gutes Leben für möglichst viele Menschen erreicht werden kann.

Anzeige zur Fairen Woche 2020 © Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro

Faire Woche 2020

Eine gemeinsame Aktion der Fairtrade Towns Steuerungsgruppe war in diesem Jahr Corona-bedingt leider nicht möglich. Das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro hat jedoch

Angebote rund um den „Fairen Handel“ zusammengestellt, die so gestaltet waren, dass sie überwiegend individuell oder in kleinen Gruppen wahrgenommen werden konnten.

Schüler*innen sitzen um eine Picknickdecke, auf der verschiedene Snacks in Mehrwegdosen stehen. © Agenda 21- und Nachhaltigketisbüro, Foto: IGS List

Die Klasse 6c der IGS List mag es am liebsten nachhaltig, regional & fair.

Im Mittelpunkt stand dabei der faire Picknick- Wettbewerb „MundGERECHT“. Beim diesem Picknick galt es – egal ob zum Frühstück, Nachmittag oder am Abend –, so viele Produkte aus dem Fairen Handel wie möglich zu verwenden und dabei am besten noch auf unnötige Verpackungen und Plastik zu verzichten. Hannoveraner*innen waren eingeladen, zusammen mit  Freund*innen, Familie, Nachbar*innen, Schulklassen oder Kolleg*innen ein faires Picknick zusammen zustellen und mit Fotos zu dokumentieren. Unter den schönsten Einsendungen hat das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro kleine Preise verlost. Über einen Picknick-Korb freuen konnten sich Benjamin Koch und Lina Marcela Suaza Guiterrez. Die IGS Bothfeld bekam für ihren Beitrag Gemüsenetze mit regionalen Bio-Äpfeln und Fairtrade-Biobananen.

Leute sitzen auf Stühlen und hören einen Vortrag. Im Vordergrund stehen Kaffeetüten auf einem Tisch. © Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro

Faire Woche in Hannover: Infoveranstaltung im Pavillon

Zu einem interaktiven Vortragsabend zum Thema „Kaffee, Klimawandel, Kooperationen“ lud das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro am 14. September in den Pavillon ein: Auch am Mount Elgon in Uganda sind die Folgen des Klimawandels für viele Kaffeeproduzent*innen sehr deutlich spürbar. Das wirkt sich auf den Kaffeeanbau sowie die Lebensqualität der Kleinbäuer*innen in Uganda aus und stellt diese vor logistische Herausforderungen. Dr. Alejandra Sarmiento Soler hat aus ihrer Forschungsarbeit zum Thema Klimawandel und Kaffeeanbau am Beispiel von Uganda berichtet. Die Referentin hat zusammen mit der Gründerin von Mulembe Kaffee, Anna Lina Bartl, in der gleichen Region zum Klimawandel geforscht und eng mit den Kaffeeproduzent*innen zusammengearbeitet. Die anschließende Diskussion nahm die Möglichkeiten alternativen bzw. Fairen Handels zur Unterstützung der Produzent*innen in den Blick.

Darüber hinaus stand für Interessierte das Faire Krimidinner-Spiel sowie eine Reihe an Informationsmaterialien zum fairen Handel zum Download bereit, die Geochaching-Tour „Nachhaltige Ge(o)heimnisse“ konnte geknackt oder die konsumkritische Stadtführung „KonsuMensch“ gebucht werden. Auch für Schulen gab es weitere Angebote zum Thema Fairer Handel und globale Gerechtigkeit.