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Fairer Handel

Rosenaktion zum Welt-Fair-Trade-Tag

Am Donnerstag den 11. Mai 2017 verteilte das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro zum Welt-Fair-Trade-Tag fair gehandelte Rosen.

Einer Frau wird eine Rose übergeben. © LHH

Rosenaktion zum Welt-Fair-Trade-Tag

Am vergangenen Donnerstag, dem 11. Mai 2017, gab es vor der Kantine des Neuen Rathauses noch mehr Blumen als sonst. In Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei, die jeden Donnerstag ihr Sortiment im Rathaus präsentiert, verteilten Franziska Harstrick und Ingmar Vogelsang vom Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro fair gehandelte Rosen. Auch die faire „Hannoverschokolade“ wurde gerne angenommen.

Insgesamt 300 Rosen wurden an die Frau und auch an den Mann gebracht und zauberten Vielen ein Lächeln in’s Gesicht. Einige KollegInnen fanden sogar kurz Zeit und informierten sich auch über andere Themen des Fairen Handels und der Fairen Beschaffung.

Rundum eine gelungene Aktion!

Hintergrund

Mit der Aktion wurde auf den Welt-Fair-Trade-Tag aufmerksam gemacht, der jährlich am zweiten Samstag im Mai stattfindet. Nachdem im letzten Jahr das Thema Bananen aufgegriffen wurde, standen in diesem Jahr Blumen im Vordergrund.

Rosen sind die beliebtesten Schnittblumen der Deutschen. Rund 80 % der in Deutschland erhältlichen Rosen werden importiert, der Großteil davon aus Ländern in Äquatornähe. Die Blumenfarmen bringen den Produzentenländern wichtige Einnahmen und bieten der Bevölkerung Millionen Arbeitsplätze. Jedoch sind die Arbeitsbedingungen dort oft sehr schlecht, gekennzeichnet von Niedriglöhnen, mangelnder Arbeitssicherheit und geringer sozialer Absicherung.

Der Faire Handel trägt dazu bei, die Situation der ArbeiterInnen auf den Farmen zu verbessern. Dabei stehen die demokratische Organisation, feste Arbeitsverträge sowie Arbeitszeiten im Vordergrund. Aber auch die Anwendung von Schutzkleidung und Aufklärung über den sicheren Umgang mit Chemikalien sollen die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Mit einem Verbot hochgiftiger Pestizide und Vorgaben für Gewässer- und Erosionsschutz wird zudem mehr auf den Umweltschutz geachtet.
Mittlerweile tragen bereits ein Viertel der in Deutschland verkauften Rosen das FairTrade-Siegel. Neben Rosen gibt es auch Geranien, Weihnachtssterne, Drachenbäume und Zimmerpalmen aus Fairem Handel zu kaufen.

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