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Hannover auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Familien- und jugendgerechte Infrastruktur stärken

Die Landeshauptstadt Hannover verfolgt einen ganzheitlichen Bildungsansatz, der die „klassische Bildungsbiografie“ um die Bereiche der (inter)kulturellen, sozialen, sportlichen, politischen und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ergänzt. Inklusion, Integration und Teilhabe sind dabei Querschnittsthemen. Die individuelle Bildungsbiografie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen soll unabhängig von der Herkunft im Mittelpunkt stehen.

Die Stadt Hannover setzt damit das Ziel Nr. 4 der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, der sogenannten 2030-Agenda, um: inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern:

  • Hannover verfügt über ein umfangreiches Angebot zu Kinderbetreuung, Ganztagsschulbetreuung, Elternbildung sowie Beratung und engagiert sich für mehr Familiengerechtigkeit. Impulse dafür ergeben sich aus den Ergebnissen der quantitativen und qualitativen Erhebungen, unter anderem den on- und offline Familienkonferenzen  („Klink dich ein“ „Mein Hannover 2030“) sowie einer umfangreichen Bildungsplanung.
  • Seit 2006 werden in Hannover Kindertagesstätten in verschiedenen Stadtteilen zu Familienzentren weiterentwickelt, in denen es zusätzlich zur Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern vielfältige bedarfsgerechte Angebote für die ganze Familie gibt, wie z. B. Sprachkurse, Gesundheitserziehung und die Möglichkeit zur Beteiligung an (inter)kulturellen und freizeitpädagogischen Angeboten.
  • Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung vermitteln Bildungsangebote für Schulen und Kindertagesstätten Gestaltungskompetenz, d. h. Wertschätzung von Natur und Umwelt sowie Schärfung des Bewusstseins für nachhaltige Lebensstile. Kinder und Jugendliche werden darin unterstützt, sich frühzeitig mit ihrer Lebensumwelt auseinander zu setzen und befähigt, verantwortlich zu handeln und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.
  • Außerschulische Lernorte sind wichtige Impulsgeber, um Bildungschancen und damit auch Teilhabe zu fördern. Dazu gehören Museen, Bibliotheken, Volkshochschule, Musikschulen, Stadtteilzentren, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie die außerschulischen Lernorte Schulbiologiezentrum, Waldstation und Kinderwald Hannover mit ihren Angeboten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
    • Unter dem Titel "Jugend lebt Stadt – jugendgerechtes Hannover" wird das zentrale Ziel verfolgt, die Interessen und Bedarfe junger Menschen noch stärker in der Kommunalpolitik zu verankern und in den öffentlichen Blick zu rücken. Dabei können Jugendliche auf viele Bildungs-, Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zugreifen (z. B. „Stadt macht Schule"  „Pimp your town “oder „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage").
    • Viele lokale, nationale sowie internationale Netzwerke fördern die Bürgerbeteiligung und das ehrenamtliche Engagement. Sie verfolgen das Ziel, sich zu den Bereichen Umwelt, Kultur, Entwicklungspolitik, Integration, Wirtschaft oder Gesundheit auszutauschen und zielgerichtete Angebote gemeinsam zu entwickeln.