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Jugendgerechtes Hannover

Jugend lebt Stadt

Seit Oktober 2015 ist Hannover eine der 16 Referenzstädte im Bundesprogramm "Jugendgerechte Kommunen". Drei Jahre lang wird zusammen mit Jugendlichen entwickelt und erprobt, wie das Motto "Jugend lebt Stadt – jugendgerechtes Hannover" mit Leben gefüllt werden kann.

In Hannover sind knapp 20 Prozent der Stadtgesellschaft zwischen 12 und 27 Jahren alt. Viele der jungen Menschen engagieren sich in ganz unterschiedlichen Jugendverbänden, Jugendkulturen und Jugendszenen. Sie organisieren Veranstaltungen, arbeiten in Verbandsstrukturen und Jugendeinrichtungen mit, betreiben Trendsportarten wie Parkour, machen Musik und Tanz (z.B. Hip Hop), sind in Kultur und Kunst aktiv.

Teilhabe und Partizipation von Jugendlichen und jungen Menschen sind in der Stadt Hannover schon länger Thema. Um an diesen Entwicklungen anzuknüpfen und die Idee einer jugendgerechten Kommune weiter voranzutreiben, hat sich die Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit dem Stadtjugendring Hannover e.V. erfolgreich beim Bundesprojekt "Jugendgerechte Kommunen" beworben.

Unter dem Titel "Jugend lebt Stadt – jugendgerechtes Hannover" wird das zentrale Ziel verfolgt, die Interessen und Bedarfe junger Menschen noch stärker in der Kommunalpolitik zu verankern und in den öffentlichen Blick zu rücken, um schließlich für mehr Jugendgerechtigkeit in Hannover zu sorgen.

Eine wichtige Voraussetzung ist von Anfang gesetzt: Zu jedem Zeitpunkt des Prozesses werden Jugendliche beteiligt. Dazu gehören z.B. die Planung und Organisation von Jugendveranstaltungen, die Diskussion eigener Themen, die gemeinsame Überlegung, was jugendgerecht ist und was es dafür in Hannover braucht, der Austausch mit der Politik und vieles mehr. Die Jugend gestaltet den Prozess.

Was passiert dazu in Hannover?

Der Bereich Kinder- und Jugendarbeit der Landeshauptstadt und der Stadtjugendring Hannover e.V. laden regelmäßig zu offenen Treffen ein. Bisher haben vier Foren mit jeweils rund 60 Interessierten stattgefunden. Diskutiert wurden Themen, die von Jugendlichen selbst eingebracht wurden, wie Mobilität, Jugendbeteiligung, Wohnen, Umwelt, Öffentlicher Raum, Bildung und Arbeit sowie Politik mit, von und für Jugendliche(n).

Aus der Diskussion haben sich Arbeitsgruppen zu den Themen "Jugendbeteiligung", "Politik mit, von und für Jugendliche(n)" und "Jugend im öffentlichen Raum" (stadtweit und im Sozialraum) gebildet. Sie planen die Umsetzung der ersten Themen in 2016.

Es gibt auch eine kleine Gruppe von Jugendlichen, die den Prozess ganz eng begleiten, unterstützen und mitbestimmen. Die Gruppe ist offen und freut sich über Verstärkung.

Wie kann ich mich beteiligen?

Kreative Ideen und Projekte sowie Anliegen für ein jugendgerechtes Hannover sind willkommen. Jeder Jugendliche kann mitmachen, sich beteiligen und den Prozess mitgestalten. Interessierte können sich an den Bereich Kinder- und Jugendarbeit / Jugendbildungskoordination der LHH wenden: 0511 / 168 – 45 42 6 bzw. 51.58@hannover-stadt.de.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden sich auf www.jugendgerecht.de.

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