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Hannover auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Grün- und Freiflächen langfristig sichern

Rund 50 Prozent der gesamten Stadtfläche der Landeshauptstadt Hannover sind Grün- und Freiflächen, mehr als 20 Prozent davon sind als Landschaftsschutzgebiete geschützt.

Vernetzte Grünzüge reichen bis ins Stadtzentrum hinein: rund 20.000 Kleingärten, 45.000 Straßenbäume, 120 Hektar Spielplätze, ca. 300 Hektar Sportanlagen, 20 Hektar grünbestimmte Stadtplätze, die Grünsysteme von Maschsee, der Flüsse Leine und Ihme, zahlreiche Parks und die Eilenriede - mit 640 Hektar Europas größter Stadtwald.

Die Landeshauptstadt Hannover ist als „Stadt der Gärten“ international bekannt. Die vielfältigen Grünflächen übernehmen Funktionen für Naherholung, Umwelt- und Naturschutz, Klimafolgenanpassung, Spiel und Sport, Gesundheit, Bewegung und Mobilität abseits der Straßen, als Orte der Kommunikation, der Kunst oder auch der Trauer auf den insgesamt 19 Friedhöfen.

Mit der langfristigen Sicherung der Grün- und Freiflächen verfolgt die Stadt Hannover auch die Umsetzung des Ziel Nr. 11 der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in Bezug auf die Gewährleistung eines Zugangs zu sicheren, inklusiven und zugänglichen Grünflächen sowie öffentlichen Räumen. Voraussetzung für eine Sicherung dieser Grün- und Freiflächen im Stadtgebiet ist eine sparsame Flächeninanspruchnahme.

Strategische Konzepte nötig

Zur Bewältigung dieser Aufgabe werden strategische Konzepte, die auf den verschiedenen Qualitäten und Flächennutzungen aufbauen, kontinuierlich umgesetzt. Dazu gehören z. B.

  • das Kleingartenkonzept zur Sicherung der Anzahl der Kleingärten,
  • das städtische Forstbetriebswerk,
  • Maßnahmenprogramme zur Sicherung und Entwicklung der Landschaftsräume und Erhalt der Biodiversität („Mehr Natur in der Stadt“),
  • das Agrikulturprogramm zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft (erscheint Anfang 2017),
  • ein umfangreiches zurzeit in Aufbau befindliches Freiraumentwicklungskonzept,
  • ein integriertes Gewerbeflächenkonzept zur Reaktivierung von Flächen (z. B. Brachflächen) und Weiterentwicklung vorhandener Flächenpotentiale im Sinne der Nachhaltigkeit sowie
  • aktives Flächensparen: Flächenrecycling und vorsorgender Bodenschutz sind Voraussetzung für eine flächenschonende Siedlungsentwicklung.